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Mein Unwort des Jahres: Maske

 


Maske: vor dem Gesicht getragene, das Gesicht einer bestimmten Figur, einen bestimmten Gesichtsausdruck darstellende [steife] Form aus Pappe, Leder, Holz o. Ä. als Requisit des Theaters, Tanzes, der Magie (Quelle: Duden)

Letzte Nacht träumte ich mal wieder vom Theater. Ich musste in die "Maske". Das ist der Ort, wo der Maskenbildner mich komplett verwandelt. Ich bekomme eine Perücke aufgesetzt, mein Gesicht wird geschminkt, manchmal wird etwas aufgeklebt, zum Beispiel eine Wunde aus Silikon, ein Muttermal, künstliche Augenbrauen, ein Bart usw. Es gab auch Zeiten, da trugen wir Gesichtsmasken, aus Holz oder Pappe oder gar einen Tierkopf. Mein ganzer Körper steckte mal in einem Bären.
Eine Maske verwandelt uns. Eine Maske im Karneval versteckt unsere wahre Persönlichkeit. Sie kann bedrohlich wirken oder Spaß machen, uns zum Lachen bringen oder das Fürchten lehren.

Im Jahr 2020 wird das Wort "Maske" öfter ausgesprochen, als in Jahrzehnten zuvor zusammen. Es ist die Abkürzung für etwas, das völlig an der Bedeutung einer Maske vorbei geht und dennoch mit ihr gleichgesetzt wird. Was wir eigentlich tragen sollten ist keine Maske, sondern einen Mund -Nasenschutz.
Dieser Mund- Nasenschutz dient einzig und allein dem Zweck, andere Personen vor den Aerosolen beim Sprechen, sowie Niesern und Hustern, die man auswirft, zu schützen, da wir derzeit eine erhöhte Infektionsgefahr haben.
Warum sagen wir "Maske" dazu und nicht "Schutz"? Was würde es ändern, wenn wir nur noch Schutz sagten (da uns das Wort Mund -Nasenschutz zu lang ist)?

Was wir ohne Worte sagen - Die heilsame Wirkung von Körpersprache und nonverbalem Ausdruck


Ich freue mich, dass die Evangelische Erwachsenenbildung Ortenau wieder einen neuen Kurs mit mir im Herbstprogramm hat.
Es werden nur bis zu 8 TeilnehmerInnen zugelassen und ich plane auch Übungen im Freien.


Was wir ohne Worte sagen - Die heilsame Wirkung von Körpersprache und nonverbalem Ausdruck

Sprache betrifft den ganzen Körper. Was und wie wir etwas sagen, vermittelt sich nicht nur über Worte, sondern vorwiegend über Körpersprache. Durch sie können wir uns auf besondere Weise ausdrücken: Unsere innere Haltung zeigt sich in der äußeren Haltung, egal ob wir auf Distanz gehen wollen, oder voller Mitgefühl auf jemanden zugehen wollen, ob wir uns offen und selbstbewusst zeigen und Vertrauen vermitteln möchten. Der Körper spricht seine eigene wahrhaftige Sprache. 
Mit praktischen Übungen und kleinen nonverbalen Rollenspielen und Lautmalerei erforschen wir die vielfältigen Möglichkeiten des Ausdrucks, beobachten und erfühlen die unterschiedlichen Qualitäten. Die Selbst- und Fremdwahrnehmung wird sensibilisiert, wir erkennen, wo Veränderung möglich ist, wie sich über die äußere Haltung die innere wandeln lässt und  Krisensituationen dadurch leichter zu bewältigen sind. 

Wenn es das Wetter zulässt, finden auch Übungen draußen statt. 

Zeit: 17. Oktober 2020, 10 – 17 Uhr
Ort:  Offenburg
Teilnehmerzahl: max 8
Kursgebühr: 85 €
Anmeldung: EEB Ortenau (hier klicken)

Wie Bücher inspirieren




In meiner neuen Folge von "Literarische Kostbarkeiten" spreche ich davon, wie Bücher uns inspirieren. Was ist überhaupt Inspiration? Und warum finden wir oft das Buch besser, als die Verfilmung? In Texten von Hildegard von Bingen sind mir wertvolle Sätze begegnet, die mir in meiner momentanen Lebenssituation helfen, die Vorgänge besser zu verstehen. Der kreative Prozess der Inspiration ist äußerst heilsam.

Mensch und Ausdruck in Augsburg


Gestern war die Ausstellungseröffnung mit den Bildern meiner Freundin Lone in Augsburg in der Ateliergalerie Facette, Bauerntanzgässchen.
Wegen Corona durften nur immer 4 Personen in den Ausstellungsraum. Das hatte den Vorteil, dass man die Bilder aus genügend Abstand betrachten konnte. Es gab im Raum eine hohe Konzentration und der Fokus blieb ganz bei den Bildern. So konnte ich auch gut fotografieren.

Sprechen und Singen in Zeiten von Corona


In diesem Video spreche ich darüber, wie wir durch Aufmerksamkeit und Achtsamkeit unser Sprechen oder Singen den gegebenen Situationen anpassen können. Es werden wieder andere Zeiten kommen, aber mehr Sensibilität kann auch in Zukunft nicht schaden.