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Zu sich selbst finden

 


Nun habe ich im Mai nochmal die Möglichkeit, einen vierteiligen Online Workshop live jeden Donnerstag Abend zu geben. Ein paar wenige Plätze sind noch frei, wer sich also spontan noch dazu entschließen möchte, ist herzlich eingeladen: Anmeldung und Info

Für mich persönlich ist die Arbeit mit der Stimme ein wundervolles Mittel, wieder ganz zu mir selbst zu finden, wenn mich der Alltag in viele verschiedene Gefühlslagen zwingt, wenn Stress mich auslaugt und schlechte Nachrichten mich verwirren.
Das Tönen stimmuliert unsere Organe, gibt eine feine Körpermassage von innen, was spürbar zu mehr Gelassenheit und Ausgeglichenheit führt. Und ganz nebenbei pflegen wir auch noch unsere Stimme.

Noch eine Chance für die Stimme im Mai




 

Diese herausfordernde Zeit bringt uns mehr und mehr zum Bewusstsein, dass nichts mehr selbstverständlich ist. Nicht unsere Gesundheit, nicht unser Dach überm Kopf, noch nicht mal unsere Freunde und Familie oder der Beruf. Ich lerne, noch mehr wertzuschätzen, was ich habe und wie innerhalb gesteckter Grenzen Dinge möglich sind. 
So sehr hatte ich gehofft, wieder Kurse anbieten zu können, in denen wir uns begegnen können, doch das muss noch warten. 
Im März bot ich dann erstmals einen vierteiligen Kurs für die Stimme online an und habe mich unglaublich gefreut, wie gut das angenommen wurde und auch tatsächlich möglich war. Wir haben festgestellt, dass die regelmäßige Arbeit mit der Stimme sehr viel zur inneren Stabilität beiträgt und uns einen Ausgleich verschafft zu all dem äußeren Stress, der momentan so belastet. 
Die Stimme ist wie ein Musikinstrument, das wir immer dabei haben. Damit zu experimentieren und zu mehr Atem- und Stimmvolumen zu kommen, lässt uns wieder bei uns selbst ankommen. 
Im Mai gibt es deshalb eine neue online Vierer-Serie, jeweils Donnerstagabend.
Der Kurs ist auf 10 Teilnehmer*innen beschränkt, damit wir auch die Möglichkeit haben, uns auszutauschen. Deshalb ist eine rechtzeitige Anmeldung sinnvoll. 
Ich freue mich schon auf euch!  

Eine Woche U


Seit einigen Wochen beschäftige ich mich wieder intensiver mit der Stimme. Im Grunde tu ich das ja ständig, aber es ist mir aufgefallen, dass es sich lohnt, das bewusst und reglmäßig zu tun. 
Weil ich gerade einen Online Kurs dazu gebe, bin ich etwas stärker dazu angehalten. Nun war es so, dass wir uns sehr intensiv mit dem Vokal U auseinandergesetzt haben. Das U als Basis für unser Sein. Wir tönen es aus dem Unterbauch heraus, spüren dabei in den Beckenraum und beobachten und empfinden, was dabei geschieht. Ich lade dann dazu ein, dass das U uns bis zu unserem nächsten Treffen, eine Woche lang, begleitet. 
In meiner U-Woche also ist mir des Nachts ein Uhu begegnet. Nicht im Traum, sondern direkt vor meinem gekippten Fenster hat er sehr lange gerufen Uhuuuuuu Uhuuuuu! 
Am nächsten Tag lag dann ein Gewölle vor meiner Balkontür: die Reste eines verspeisten Vogels, ein paar Federn mit Knochen und Blut, schön zusammengeknüllt. Das Unverdaute war ausgespuckt worden. 
Solche ungewöhnlichen Ereignisse nehme ich immer auch gern symbolisch, als eine Botschaft. Denn viele Fragen beschäftigen mich in diesen Zeiten. Zum Beispiel: Wie schaffe ich es, all die vielen schrecklichen Bilder (aus persönlichem Erleben genauso wie aus dem gesellschaftlichen Leben, aus den Medien) zu verarbeiten? Der Ruf des Uhu war für mich wie eine Antwort: Gehe zurück in deine tiefste Basis, in deinen Schoßraum, da wo du herkommst. Ruhe dort in deinem U aus (das U tönen wir) und alles, was du nicht verdauen kannst, darfst du danach gern ausspucken. 
Nun bin ich gespannt, was die Reise durch die Vokale (wovon jeder einem Körperberreich zugeordnet ist), noch für Geschichten bringt. Habt alle eine schöne Woche!

Gib deiner Stimme wieder eine Chance


Was mir auffällt: Die Coronazeit verändert unsere Stimmen. Ich höre, wie ehemals klare Sprechstimmen verhaltener klingen, einige Töne mehr "gequetscht" hervorkommen. Bei manchen hat sich ein weinerlicher Klang eingeschlichen, ohne dass es bewusst ist.
Das Bedenkliche daran ist, dass solche Angewohnheiten bleiben können, auch wenn wir die Krise überstanden haben. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns darüber bewusst werden und so etwas wie eine "professionelle Stimmreinigung" machen. Ich möchte dafür Online-Einzelstunden anbieten, zum kleinen, erschwinglichen Preis (35 €/ 45 min.). Du lernst, wie du deine Sprechstimme von Unreinheiten befreist und beim Sprechen wieder in Klarheit und Wohlgefühl kommst. Melde dich noch heute bei mir. Ich freue mich. Anmeldung und Info hier
Gib deiner Stimmer wieder eine Chance!

Wer lieber einen Kurs belegen möchte, kann dies auch tun. Im März gebe ich über Zoom an vier Abenden wöchentlich dazu die Gelegenheit. Info und Anmeldung hier

Das Gute ist oft so nah




Nun hat ein neues Jahr begonnen. Was vor mir liegt ist für mich wie ein unbeschriebenes Blatt Papier. Es gibt so gut wie keine Pläne, und wenn, dann vage und eher als eine Möglichkeit. Wir werden aus dieser Pandemie vermutlich noch lange nicht rauskommen, da es zu wenig Zusammenhalt gibt. 
Die einen haben Angst vor Corona, die anderen Angst vor einer Impfung und die dritten haben Angst vor Fremdbestimmung. Frei ist, wer vor keinem dieser Punkte Angst hat.
Sich aus Solidarität den Bestimmungen zu beugen, die eine Regierung beschlossen hat (eine Regierung, die ich selbst gewählt habe) ist für mich selbstverständlich.
Das Reisen fehlt mir, das muss ich zugeben. Aber nun habe ich begonnen, die nahe Umgebung neu zu entdecken. Im Internet fand ich die Koordinaten zu einer 450 Jahre alten Eiche, 33 Meter hoch, sieben Meter Umfang, ganz in meiner Nähe, zu Fuss erreichbar. Das Naturdenkmal ist nicht ausgeschrieben, es finden sich keine Wegweiser. Ich musste durch den Wald stapfen und fand - nichts. Drei Anläufe habe ich unternommen, einen mit meinem Mann, der sich durch dorniges Unterholz kämpfte, bis seine Nase blutete. 
Erst beim dritten Anlauf stand ich dann plötzlich vor ihr, gar nicht weit von dort, wo wir gesucht hatten, aber wie es manchmal so ist: Man sah den Baum vor lauter Wald nicht!
Welch eine imposante Erscheinung, was für ein magischer Moment. Eine einzigartige Stimmung. Ich vermute, diese alte Eiche bekommt nicht sehr oft Menschenbesuch, und das macht den Ort umso unberührter.
Manchmal muss man gar nicht weit reisen, um etwas ganz und gar Wunderbares zu erleben. Vielleicht will Corona uns das auch lehren.
Wie wäre es, wenn du heute versuchst, auf Entdeckungsreise in deiner unmittelbaren Umgebung zu gehen?

 

Als Frau K. ihr inneres Kind suchen sollte

Frau K. fand es schwierig, sich an ihre Kindheit zu erinnern, oder gar ein inneres Kind in sich zu finden, denn Frau K. war bereits als Frau K. auf die Welt gekommen. Sie hatte sich schon sehr früh für Erwachsenendinge interessiert und fand es empörend, dass man sie zeitweise ausschloss, weil sie noch „zu klein“ sei. Kurzerhand hatte sie sich dann einen Schemel geholt, ihn vor die verschlossene Tür gestellt und durch das Schlüsselloch gestarrt. 
Man nannte Frau K. damals auch „Das Auge“, weil sie die Erwachsenen mit scharfen Blicken verfolgte und sie zurechtwies, wenn etwas nicht ordnungsgemäß verlief. Schriftliche Überlieferungen belegen, dass es Frau K. war, die im zarten Alter von 2 Jahren eine heimliche Affäre aufdeckte. Als man sie fragte, ob sie einen schönen Nachmittag mit ihrer Babysitterin Elsa verbracht habe, hatte die kleine Frau K. eifrig genickt und gesagt: „Der Herr Neger war auch da!“ Herr Jäger wohnte im Nachbarort, war verheiratet und ein Freund der Familie. „Er hat Elsa ein Küsschen gegeben, aber nicht auf die Backe. Auf den Mund!“ so berichtete die kleine Frau K. Dabei blickte sie keineswegs unschuldig drein, sondern mit moralisch hochgezogenen Augenbrauen. 

Dass sie einen Kindergarten besuchen sollte, konnte sie nur akzeptieren, weil sie sich selbst als Aufsichtsperson verstand. Frau K. konnte bereits mit 5 Jahren sehr streng mit Erwachsenen, also ihresgleichen, sein, wohingegen sie bei den Kindern alles durchgehen ließ und sie beschützte und notfalls sogar mit einem Wutanfall und heftigem Bodenstampfen Gerechtigkeit einforderte. 
Frau K. sah sich von Geburt an in der Verantwortung. Die Erwachsenen fürchteten diese kleine Frau K., die mit nichts hinterm Berg hielt. Sie äußerte ganz unverblümt, wenn jemand Mundgeruch hatte oder dummes Zeug quatschte. „Nimm deine Pfoten weg und geh zu deiner Arbeit!“, sagte sie mit strengem Tonfall zu einem Onkel, der dabei war, Frau K.´s Bruder das Daumenlutschen abzugewöhnen, indem er ihm Senf auf die Finger streichen wollte. 
Frau K. sorgte für Ordnung, weil es die sogenannten Erwachsenen nicht taten. Es war mühsam, aber befriedigend. 
Frau K. hatte deshalb beim besten Willen keine Zeit, Kind zu sein oder eines in sich zu suchen.

Und welche Pläne haben Sie?


 "Und welche Pläne haben Sie?" wurde Frau K. neulich während einer Online-Veranstaltung gefragt.
Frau K. runzelte die Stirn. Sie hatte keine Ahnung, was auf sie zukommen würde. Alle sprachen von Neuanfang, von Erwachen, von der großen Transformation, von der neuen Zeit, dem neuen Menschen. Frau K. hatte nicht den geringsten Schimmer. Sie hatte niemals Pläne gehabt und würde auch jetzt keine machen. 
Als neulich jemand von einer Versicherung anrief und fragte, ob sie sich schon um ihre Altersvorsorge gekümmert habe, sagte Frau K. nur: "Wozu?" Denn wer sollte wissen, ob sie überhaupt alt werden würde?
Frau K. wollte weder eine Patientenverfügung noch hatte sie Lust ihre Trauerfeier zu planen. Sie lebte in den Tag hinein und ließ den lieben Gott eine gute Frau sein. Frau K. lebte nach dem Motto: "Spare in der Zeit nicht, dann hast du zwar nichts in der Not, aber du hast es wenigstens in der Zeit gehabt."
Die besten Dinge im Leben waren ihr sowieso stets vor die Füße geworfen worden. Wie damals in Klagenfurt, als sie auf einem Waldweg 10.000 Euro gefunden hatte. Frau K. hatte es zwar, ehrlich wie sie nun mal war, dem rechtmäßigen Besitzer zurückgegeben, aber 500 Euro Finderlohn waren allemal für sie herausgesprungen, womit sie die Rechnung im Hotel "Wunder" bezahlen konnte.
Nein, Pläne machen war ihre Sache nicht. Von Neuanfängen ganz zu schweigen, denn sie war froh, sich den Dingen die da kamen überlassen zu können. Es gruselte sie, sich auch nur irgendetwas Neues vorzustellen.
Kam es dann unverhofft dennoch auf sie zu, öffnete sie erfreut ihr Herz. Denn neugierig war sie allemal, die Frau K.

Kein Wunder, dass der Himmel weint



Ja, ich glaube an Gott. Nicht gerade daran, dass da oben ein älterer Herr mit weißem Bart gütig auf mich runter schaut. Aber ich glaube an die göttliche Kraft, die mir begegnet in allem was gütig und hilfreich ist. Und ich glaube daran, dass diese Kraft so unfassbar groß ist, dass wir Menschen sie kaum begreifen können und uns deshalb Bilder suchen, die diese Kraft wenigstens andeutungsweise einfangen.
Und so stelle ich mir vor, dass diese göttliche Kraft uns Menschen diese Welt zur Verfügung gestellt hat, um uns in Eigenverantwortlichkeit und Liebe zu üben.
Das gelingt uns leider oft nicht gut. Dann bietet diese göttliche Kraft Hilfen an.
Sicher kennen einige von euch diese Geschichte:

Ein gläubiger Mensch rettet sich während einer riesigen Überschwemmung auf das Dach seines Hauses. Die Fluten steigen und steigen. Eine Rettungsmannschaft kommt in einem Boot vorbei und bietet an, ihn mitzunehmen. „Nein, danke“, sagt er, „Gott wird mich retten.“ Die Nacht bricht an, und das Wasser steigt weiter. Der Mann klettert auf den Schornstein. Wieder kommt ein Boot vorbei, und die Helfer rufen: „Steig ein!“ – „Nein, danke“, erwidert der Mann nur. „Gott wird mich retten.“ Schließlich kommt ein Hubschrauber. Die Besatzung sieht ihn im Scheinwerferlicht auf dem Schornstein sitzen, das Wasser bis zum Kinn. „Nehmen Sie die Strickleiter“, ruft einer der Männer. „Nein, danke“, antwortet der Mann, „Gott wird mich retten.“ Das Wasser steigt weiter, und der Mann ertrinkt. 
Als er in den Himmel kommt, beschwert er sich bei Gott: „Mein Leben lang habe ich treu an Dich geglaubt. Warum hast Du mich nicht gerettet?“ Gott sieht ihn erstaunt an: „Ich habe dir zwei Boote und einen Hubschrauber geschickt. Worauf hast Du gewartet?“

Gott kann sich uns eben mit seinen Wundern nur zeigen, indem er ganz profan das nutzt, was für uns sichtbar und erkennbar ist. Dass wir es dann trotzdem nicht sehen wollen, ist schlicht Dummheit. Kein Wunder, dass der Himmel weint.

Gratis Workshop "Die Stimme erheben"



Vor gut einem Jahr habe ich begonnen, Videokurse zu erstellen im Bereich Stimme und Lebendige Kommunikation. Es wurden drei Kurse mit je 6-8 Lektionen. Den ersten Kurs "Die Stimme erheben" stelle ich nun gratis zur Verfügung. 
Auf meiner Webpage unter "Angebote" könnt ihr die Playlist mit den 6 Lektionen aufrufen.  Es lohnt sich, die Disziplin aufzubringen und alle Lektionen anzuschauen und mitzumachen. Die Wirkung wird (laut Rückmeldungen) unmittelbar spürbar und umsetzbar. 
Für mich war es eine interessante Erfahrung, mein Wissen auf diese Art weiterzugeben, aber es ist nicht das Feld, wo ich weitermachen möchte. Aus diesem Grund sind es "nur" drei Kurse geworden, die die Basis meiner Arbeit aufzeigen. 
Ich freue mich, wenn ich ab Herbst wieder in Präsenzkursen mit kleiner Teilnehmer*innenzahl arbeiten kann. Nun freue ich mich auf eure Klicks zu meinen Videos :-) 
Die Bild und Tonqualität hat sich zunehmend verbessert, als ich mir die entsprechenden Geräte kaufen konnte. Viel Vergnügen.

Nachlass(en) - Wie der Schmerz sich wandelt




Was bleibt, wenn wir diese Welt verlassen? So viele Dinge, die uns lieb waren, Dinge, die wir täglich verwendet haben, Dinge, die wir selbst kreierten, mit denen wir unsere Umgebung verschönerten und dem Alltäglichen etwas Besonderes verliehen. Wenn die Seele den Körper verlässt, verlässt sie auch alle Habseligkeiten. Manche Dinge, die der verstorbenen Person gehörten, gehen plötzlich kaputt. Die Energie, so habe ich das Gefühl, wird ihnen entzogen, sobald sich niemand mehr um sie kümmert. Das Materielle ist für den, der gegangen ist, bedeutungslos geworden. - Nicht aber für die Hinterbliebenen. Zumindest einige Dinge nicht. Wir müssen uns bewusst machen, dass wir mit den Gegenständen nicht nur Materielles erben, sondern auch all das, was man nicht sehen kann. Geld und Haus, Land und Hof, Schmuck und Kleider tragen ein Stück der Geschichte in sich, sind gewissermaßen "beseelt" von der Person, die sie benutzte. 
Einen Nachlass zu betreuen, stelle ich jetzt fest, bedeutet auch, dass etwas "nachlässt". Die Dinge, die ich anfasse, die in sich Erinnerungen bergen, sorgen dafür, dass der Schmerz nachlässt, und zwar in genau dem Moment, wenn ich den Gegenstand neu zuordne, ihm einen neuen Platz gebe. Wenn ich mich der Erinnerung stelle und sie zugleich loslasse und damit freigebe, was der Gegenstand noch in sich trägt, werde auch ich frei von dem was weh tut.
Als meine Mutter starb, wenige Minuten vor Mitternacht, blieb die Uhr stehen. Es war eine Funkuhr, weshalb sie wie verrückt rotierte, sich aber nicht neu einstellen konnte. Es war die Uhr, auf die meine Mutter am meisten geschaut hatte. Sie funktioniert inzwischen wieder, die Batterie ist noch dieselbe, aber sie zeigt nun an einem neuen Ort die Zeit an.
Und so ist es mit allen anderen Dingen, die mich an meine Mutter erinnern und die nun einen neuen Platz gefunden haben. Seien es ihre Bilder, ihre Kleider oder Töpfe. Vieles fand ein neues Zuhause, bei mir oder befreundeten Personen, Verwandten, Bekannten. Die Dinge sind nun nicht mehr Teil meiner Mutter, sondern ein Gruß, eine Erinnerung mit einer neuen Zuordnung. Die Resonanz der neuen Besitzer verleiht den Dingen wieder Lebendigkeit und Sinnhaftigkeit. Sich um einen Nachlass zu kümmern bedeutet für mich Wertschätzung. Wertschätzung nicht nur der Verstorbenen gegenüber, sondern auch Wertschätzung an das gelebte Leben überhaupt.
Ich kann nicht sagen, dass es leicht war, all diese Dinge in die Hand zu nehmen. "Warum tu ich mir das an?", fragte ich mich immer wieder. Aber es gibt keinen anderen Weg, frei zu werden, als den einen: Es in die Hand zu nehmen, jedes einzelne Stück das den Weg meines Schmerzes kreuzt.

Buchvorstellung "Die kleine Rose" von Simone Bondroit

In diesem Video stelle ich ein Buch vor, auf das ich durch "Zufall" gestoßen bin. Im Anschluss lese ich aus dem ersten Kapitel.


Die kleine Rose - von Simone Bondroit Buchvorstellung mit Lesung (Ausschnitt) von Petra Kopf mit freundlicher Genehmigung der Autorin 

Die Wahrheit des kleinen Prinzen ist das eine. Die der Rose das andere. In ihrem Buch erweckt Simone Bondroit die Figur der Rose aus dem Meisterwerk "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry einfühlsam und mitreißend zum Leben. 

Webseite der Autorin: http://www.simone-bondroit.de/ 
Webseite der Sprecherin: https://lebkom.blogspot.com/ 
Das Buch kann man hier bestellen: https://www.amazon.de/Die-kleine-Rose...