Mahalo Tomas Belsky!

http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss_2?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&url=search-alias%3Daps&field-keywords=Tomas+Belsky

Heute, am 4. Juli, hat unser Freund aus Hawaii, Tomas Belsky Autor von "Brasilien mit Hanf und Herz" Geburtstag. Seit wir ihn vor zwei Jahren in Hilo, Big Island, Hawaii, zum ersten Mal getroffen hatten, ist er für Lone und mich jemand, der unsere Reise und unseren Aufenthalt in Big Island so geprägt hat, dass wir uns für immer sowohl mit der Insel als auch mit Belsky tief verbunden fühlen werden. Tomas ist ein Mensch, der auf subtile Weise den sogenannten "Aloha-Spirit" verkörpert. Mit subtil meine ich, er ist Hawaiianer, ohne dort geboren worden zu sein, er ist es mit seiner Seele und seinem Geist, mit seiner Kunst und seinem Schreiben.
Einmal mehr beweist er das mit seinem neusten Buch über den legendären "Uncle Luther", Luther Kahekili Makekau, ein Buch, das Belsky zusammen mit seiner Frau Moanike´ala Akaka geschrieben hat. Es sind Erinnerungen und Anekdoten, Gedanken, Gedichte, zu einem Mann, der offenbar faszinierte, obwohl er ein Raufbold, ein Lügner, ein Weiberheld und ein Betrüger war. Dennoch blieb er als ein Mensch mit großem Herzen in Erinnerung.
http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss_2?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&url=search-alias%3Daps&field-keywords=Tomas+Belsky
by Kind permission of Tomas Belsky
Im Zwiespalt des kulturellen Aufeinanderprallens westlicher und polynesischer Kultur, beschreibt Belsky einen Menschen, der einerseits dem Alkohl verfallen in Abgründen strauchelt, andererseits voller Vitalität und Witz dem Leben begegnet und es ganz und gar auskostet.
Faszinierend an dem Buch empfinde ich Belskys Art und Weise, Geschichten zu erzählen. Er versteht es, in Worten genauso bildhaft zu sein, wie in den vielen Illustrationen, die voller Lebendigkeit, Humor und Feinsinn dem Buch seine ganz besondere Note geben.
War Uncle Luther eine Art Vorbild für Belsky? Manchmal scheint es so. Doch wäre dieser Cowboy, Schurke und Gesetzesbrecher, der von sich selbst behauptete, die Damen würden viel vermissen, wenn er, Luther, mal nicht mehr könnte, wäre dieser "Saint Lucifer", wie Belsky ihn nennt, fähig gewesen, eine solch liebevolle, ironisch-heitere, abgründig- tiefsinnige Hommage zu halten, wie Tomas es hier für ihn tut?


Ich bezweifle es. So ist dieses Buch für mich weniger ein Buch, das mich Uncle Luther verstehen lässt, als vielmehr eines, das mich dem tiefmenschlichen Wesen Belskys näher bringt und seiner Kunst, hinter die Fassade zu blicken.

Mahalo, Tomas, and happy birthday to you and Moanike!

Keine Kommentare: