Ich bin... immernoch ich

Ein merkwürdiges, unangenehmes Gefühl macht sich in mir breit, wenn vorschnell gewisse Slogans einfach übernommen werden. Nicht mal der Bundespräsident macht davor Halt. Es ist ja auch so einfach.
Meine Betroffenheit über die Vorgänge in Paris war nicht in einen Satz zu quetschen. Zu komplex sind meine Gedanken und Gefühle dazu.
Ich bin Petra.
Ich wünsche mir eine Welt, wo die verschiedenen Meinungen und Ansichten frei geäußert werden können, und wertschätzend und respektvoll damit umgegangen wird. Die Würde des Menschen will ich geachtet wissen. Gewalt gibt es in vielen verschiedenen Formen und Auswüchsen. Es gibt sie in brutalen Taten genauso wie in Worten und Bildern. Das ist es, was ich mir immer wieder versuche bewusst zu machen und mich jeden Tag neu frage:
Wo gehöre ich hin? Ich, Petra.
 

1 Kommentar:

sissi hat gesagt…

Ich bin ... und ich wünsche mir ein Leben in Würde. Immer, auch wenn ich alt bin, möchte ich sein, die ich bin.

Ich bin schon lange stumm geworden angesichts der Grausamkeiten auf der Welt.

sissi