symbolische Bewegungen - Freigeben

Freigeben

Es macht frei, zu geben. Wer aus der Fülle schöpfen kann, kann freigiebig sein. Was zuvor gehalten wurde, wird nun losgelassen. Wer frei ist zu geben, aus einer natürlichen Großzügigkeit heraus, fühlt sich reich. Die Freude,  zu schenken, löst Freude aus und kehrt zu den Schenkenden in Form von Dankbarkeit zurück.

Nicht immer kommt von dort, wohin wir gegeben haben, etwas zurück. Doch wer frei ist, zu geben, schaut nicht, von welcher Richtung etwas zurückkommt. Die Freigiebigkeit ist nach allen Seiten offen. Sie gibt und empfängt aus allen Richtungen.

Geben macht unsere Seele und unseren Geist frei. Wir schaffen Platz für Neues, sind nicht mehr beschäftigt damit, etwas um jeden Preis zu behalten. Was wir an andere weitergeben, wird verwandelt und kann in neuer Form zu uns zurückkehren.

Die symbolische Bewegung hierfür können wir zum Beispiel finden, indem wir uns unseren Körper als Haus vorstellen, das wir bewohnen und das nun ein Haus mit offenen Türen und Fenstern ist, hell und einladend. Die Räume sind groß, wir haben Lust, zu tanzen, ein Fest zu feiern. Menschen kommen und gehen.

Unsere Bewegungen gehen aus der Mitte nach außen. Bis in die Fingerspitzen können wir unsere Energie spüren. Alle Poren sind geöffnet. Unsere Augen strahlen und nehmen Kontakt zu anderen Personen und Dingen auf. Unsere Bewegungen sind ausladend und einladend. Indem wir geben, gewinnen wir neuen Raum, werden wir beweglich und frei im Ausdruck.

Keine Kommentare: