Den Mutigen gehört das Leben und die Zeit


Immer ist es die Angst, die uns hindert, dem glücklichen Leben zu begegnen. Es ist die Angst, man könnte das alles ja wieder verlieren und diesen Schmerz, den will man vermeiden. Also besser gar nicht erst nach den Sternen greifen.
Da fallen uns so viele Ausreden ein wie: Ich habe keine Zeit. Dazu ein Zitat aus dem Buch "Die Kraft der Verbundenheit" von Beatrix Pfleiderer, nachdem sie die Begegnung mit den Delfinen hatte:

"Ich habe keine Zeit" ist einer der meistgehörten und gesprochenen Sätze in unserer Kultur. Wenn Zeit Begrenzung ist, lebt sie außerhalb von uns und ist Fremdbestimmung unserer Physiologie. Keine Zeit zu haben, bedeutet Begrenzung. Aber Zeit ist nicht zu haben. Sie ist keine Währung, die man hat, verliert, investiert oder spart. Zeit ist Sein. Und in dieser Dimension ist sie unendlich. Wenn man Zeit aus der Angst heraus lebt, ist dies krankmachend und tödlich. Wenn man Zeit aus der Liebe heraus lebt, ist es schöpferisch, lebenserschaffend. Der Satz "Ich habe keine Zeit" schneidet uns von der Liebe ab und überlässt uns der Angst"
Sich die Zeit zu nehmen, mutig der eigenen Angst ins Auge zu blicken, ist nicht immer bequem, aber heilsam.
Zu erfahren, dass wir keine Absicherungen brauchen, wenn wir dem lebendigen Leben vertrauen, macht frei.

Kommentare:

Schwemmholz hat gesagt…

ja genau. diesen mut braucht es, und diese sicherheit, dass das eigene sein einem weiterträgt, dass es nicht wichtig ist, zu wissen, was morgen ist - wir können es nicht wissen - und daher einfach (...wenn es denn so einfach wär...) zu vertrauen in das hier und jetzt, die angst zu überwinden und gelassen dem morgen entgegen zu treten...

danke für deine vielen berührenden und inspirierenden texte.
ich wär gerne mal in hawai, doch das wird es nicht spielen...und ich kann aber gut damit leben. ich träume mich dann manchmal eben
durch solche blogs wie z.b. deinem...

herzliche grüße
karin

Lebenskünstler hat gesagt…

Liebe Karin,
Ich hatte auch nie im Leben gedacht jemals nach Hawaii zu kommen. Dass es doch dazu kam, war Fügung, Schicksal, Glück und eine liebevolle Einladung, der ich gefolgt bin. Auch dazu hat es etwas Mut gebraucht :-)