Vorbereitungen


Wenn ich einen Kurs vorbereite, dann tu ich das am wenigsten am Schreibtisch. Während einem Spaziergang denke ich darüber nach oder stelle mir den Ablauf vor, dann wird das Ganze überschlafen. Ich träume, wache auf, schlafe wieder ein, träume weiter. Manchmal glotze ich auch Löcher in die Luft, seufze laut auf und nur meine engsten Mitmenschen wissen, dass es sich dabei um Schwerstarbeit handelt. Natürlich mache ich mir auch Notizen. Aber da ich meistens nicht weiss, wer kommt und was genau ansteht, sind solche Notizen nur etwas für mein Gewissen und nicht wirklich brauchbar. Wichtig ist, dass ich weiss, wo ich anfange, und wohin ich will. Der Weg gestaltet sich dann sehr eigenwillig, wird von den Teilnehmern bestimmt, die mich (hoffentlich) inspirieren und ist immer anders. Deshalb wird es nie langweilig. So lange es mir gelingt, den roten Faden zu behalten, dürfen die Pfade ruhig abenteuerlich und ungewöhnlich sein.

1 Kommentar:

sissi k hat gesagt…

Das kenne ich gut ... faul im Stuhl liegen und die Gedanken schlagen Purzelbäume ....
wünche dir viele gute Gedanken ...
lieben Gruss sissi