Vom Ich zum Wir

Das geht mir gerade so durch den Kopf. Da jeder sogenannte männliche und weibliche Anteile hat, betrifft es uns alle. Immer wird  dazu angehalten, man solle sein Ziel nicht aus den Augen verlieren. Was dabei geschieht ist doch ziemlich offensichtlich: Man vergisst nach rechts und links, nach oben und unten zu schauen. Man erkennt die Blumen am Wegrand nicht. Man verliert kostbare Zusammenhänge und Verbindungen aus den Augen. Vielleicht ist man irgendwann an dem Ziel, das man sich mal vorgestellt hat, aber was dann?
Manche Ziele sind, bis man sie erreicht hat, längst schal geworden, veraltet. Und über der ganzen Zielanstreberei habe ich womöglich meine Freunde verloren.

Natürlich stelle ich mir vor, was ich gern erreichen möchte. Aber mir wird immer mehr bewusst, dass der Weg dahin viel spannender ist.
Geh einfach los, schau dich um, was und wer dir alles begegnet, sei mutig und kreativ und lass dich vom Ziel überraschen.