Klimawechsel - eine bunte Zeit!

Mit dem Humor ist das so eine Sache. Bei jedem Menschen ist er unterschiedlich gelagert. Je mehr man auch über sich selbst lachen kann, sich die eigenen Fehler und Schwächen nicht so krumm nimmt, desto besser steht es um den humorvollen Alltag.
Schauspieler haben eine besondere Art, Menschen und Situationen wahrzunehmen. Man horcht, beobachtet, versetzt sich durch Nachahmung in die Personen, überzeichnet ein bisschen, spielt damit. Ich finde das in der neuen Satire-Serie "Klimawechsel" ziemlich gut gelungen. Die Schauspielerinnen sind allesamt hervorragend, nicht zuletzt Juliane Köhler, mit der ich zusammen die Schauspielschule besucht habe.
Wenn es auch thematisch manchmal ziemlich tief unter die Gürtellinie rutscht, so wird das von den Schauspielerinnen gekonnt aufgefangen. Ulrike Kriener, sonst eher in tragischen Rollen oder als Kommissarin zu sehen, zeigt ihr komisches Talent genauso virtuos wie Andrea Sawatzki. Maren Kroymanns Mimik mit den blitzenden schalkhaften Augen ist köstlich.
Ja, werden da jetzt Frauen in den Wechseljahren lächerlich gemacht? Oder ist es nicht eher so, dass sie sich über sich selbst amüsieren und ein wenig (sehr) überzeichnet in humorvolle Distanz gehen zu einem Thema, das zwar nicht leicht ist, aber auch nicht das größte Problem sein muss?
Die Diskussionen darüber sind ziemlich kontrovers. Humor hat, wer trotzdem lacht! ;-)
Schauen wir mal weiter. Jeden Donnerstag 21 Uhr auf ZDF.
Hier die Statements der Schauspielerinnen.

1 Kommentar:

RUDHI - Chance hat gesagt…

Humor ist wenn man trotzdem - weitermalt;-) selbst Galgenhumor ist besser als 'Trübsal blasen', was ja beizeiten niemand erspart bleiben dürfte...