Das Leben in wachsenden Ringen




Es ist wie in Rilkes Gedicht:
"Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen..."
Am selben Ort wieder angekommen, ist die Wahrnehmung doch nicht wie früher.
Nichts bleibt gleich.
Die Ringe der Erfahrung wachsen.
Nur die Fragen bleiben.
Das Schöne so greifbar.
Ich sehe die Antwort
durch den Schleier der Zeit langsam
auf mich zukommen.
Es darf dauern.
Ich habe keine Eile
mehr.