Verstehen ist nicht denken


Verstehen ist nicht denken, sondern wahrnehmen. Auf jeden Fall trifft diese Behauptung im Zwischenmenschlichen Bereich am ehesten zu. Wenn wir einen anderen Menschen gut wahrnehmen, können wir ihn auch besser verstehen. Die Wahrnehmung betrifft so viele Bereiche; wir sehen, wir riechen, wir hören den anderen. Wir fühlen in der Begegnung die Schwingungen, die in einem Gespräch oder einem Augen-Blick entstehen. Und schließlich verstehen wir. Doch dieses Verständnis wiederum ist oft schwer in Worte zu fassen, weil es eben nicht in erster Linie durch den Kopf ging, sondern durch das Herz.
Vermutlich sind so Gedichte und Lieder entstanden: als Sprache des Herzens.