Der leere Raum

Peter Brook, der große Theatermacher schrieb das Buch "Der leere Raum". Der leere Raum kann eine ungeheuer große Inspirationsquelle sein, genauso wie die Stille. Beides habe ich hier. Der Raum wird von den Menschen, die zu mir kommen belebt. Wie von der Gruppe gestern, die mit Tönen, Bewegung, Lachen und feinen poetischen Worten den Raum füllte.
Nie wirkt er wirklich leer, denn etwas bleibt von der Lebendigkeit erhalten, überträgt sich in meine eigene Stimmung, wird von der anschließenden Stille, wenn alle wieder weggegangen sind, sanft weiter getragen, verflüchtigt sich, ohne jedoch ganz zu verschwinden.
Stille und Leere - beides finden wir noch ganz selten und oft macht es Menschen sogar Angst. Doch in Wahrheit ist genau dort das, was wahrhaftig wir selbst sind.

Kommentare:

Gabriela hat gesagt…

Warum sah ich wohl, bevor ich gelesen habe, hier einen Drachen sich um die Säule winden?
Ich wünsche dir, dass du mit dem feinen, wahrhaftigen in die neue Woche gehen kannst.
Gabriela

Lebenskünstler hat gesagt…

Das sind unsere getanzten "Spuren" :-)

RUDHI - Chance hat gesagt…

Meinen Applaus hast Du, LebenskünstlerIn!

Augenblicke und Wortgeschenke hat gesagt…

Für mich sind es stille Kapellen auf meinem Wegen, keine großen Kathedralen. Keine "lauten Gottesdienste". Einfach nur der Raum. Der Baum. Der Fluss und die Stille. Imaginationen führen udn leben. Kleine stille Orte in jedem Land. In mir. Der Wald.;-) Sieht spannend aus.liebe Grüße Manuela