Wangen im Allgäu - leben wie ein Taugenichts

Es war ein wunder- schöner Sonnentag, geradezu perfekt für einen Ausflug. Also fuhren wir heute los nach Wangen, eine kleine Stadt im Allgäu, 40 km von uns entfernt. Dass diese Stadt so bezaubernd ist, wußte ich nicht! Überall bunte, bemalte Häuser, kleine verträumte Gässchen, hübsche Läden und ein sehr liebevoll gestaltetes Museum mit einer alten Badeanstalt aus dem 15. Jh.
Im Park stand eine Figur, die Eichendorffs Taugenichts darstellte und auch im Museum fanden sich etliche Schriften und Bücher von dem romantischen Dichter. Im Cafe Walfisch löschten wir unseren Durst und in der Käserei gab es ein frisches Joghurt aus dem Fass, denn die Eisdielen waren völlig überfüllt. An vielen Ecken plätscherten die Brunnen und wir entdeckten immer wieder was neues. In der alten Buchdruckerei erklärte uns der ehemalige Buchdrucker seine Gerätschaften aus dem letzten Jahrhundert. Schließlich stand ich vor dem "Friseur Kopf" - ob das mal wieder verschollene Verwandschaft war??

1 Kommentar:

Kessi hat gesagt…

Du solltest Ahnenforschung betreiben! :-)

Von Wangen i. Allgäu hab ich bislang auch nur zauberhaftes gehört, habe ein paar "Samstagskolleginnen" die dort in einem Laden arbeiten und ich selbst wollte auch immer mal hinfahren und mir das verträumte Örtchen anschauen. Wenn nur die liebe Zeit nicht immer so knapp wäre...

Alles in allem freue ich mich, dass ihr so einen wundervollen Tag hattet! Liebe Grüße - Kessi