Das Heilige kennt keine Eile

"Das Heilige kennt keine Eile", habe ich in der neunen "Ab 40" gelesen und fand diesen Satz sehr tröstend. Denn manchmal (oder oft) bin ich ziemlich ungeduldig mit mir und meiner Arbeit, die mir doch "heilig" ist. Wenn man so glücklich ist, einen Beruf zu haben, der gleichzeitig auch als Berufung empfunden wird, dann ist es wichtig, dabei zu bleiben und geduldig zu sein und sich nicht von äußeren Widrigkeiten abschrecken zu lassen. Das Heilige kennt weder Zeit noch Raum und die Sinnhaftigkeit mancher Gegebenheiten und Ereignisse erschließen sich uns oft viel später, nämlich dann, wenn wir wieder den Überblick haben, Abstand gewonnen haben. Gestern Abend, sehr spät, erreichte mich noch eine mail mit dem Feedback einer Gruppe von Frauen, für die ich Mitte März einen Vortrag gehalten habe. Was sie schreiben, ist so aufbauend, denn jede hat ihre eigenen Eindrücke geschildert, ganz persönlich - genau so, wie ich es immer wieder anrege, zu tun. Ihre Worte haben mich vollkommen erreicht und sehr froh gemacht.
Feedback, Rückmeldungen zu geben und zu bekommen, sind etwas sehr wichtiges. Wir alle brauchen das, denn es ist eine echte Anerkennung und zeigt, dass wir "wirkungsvoll" sind, dass es Sinn macht, was wir tun.

1 Kommentar:

Kessi hat gesagt…

Ja, da hast Du Recht!