Inspiration statt Imitation

Der Schnee ist weg. Bei unserem Spazier- gang gestern stapften wir durch Matsch und Eissplitter. Überall gab es große Eispfützen und endlich wieder Grün.
Über die Obamania bin ich ein bisschen nachdenklich geworden. Nur verschleierte Blicke und entrücktes Lächeln, sogar auf den Gesichtern von sonst bodenständigen JournalistInnen, mutet etwas seltsam an. Ich finde es gut, wenn jemand in der Lage ist, mitzureißen. Aber letztendlich geht es doch darum, dass man keinen Personenkult treibt, sondern selbst Antriebskraft bekommt etwas eigenes zum Ganzen beizutragen. Nur, die meisten Menschen möchten halt so einen "Führer", dem sie nachrennen können, mehr oder weniger blind. Dass Obama das nicht forciert, merkt man, das ist schonmal gut.
Ich amüsiere mich immer wieder über die naive Haltung mancher, die glauben, wenn ein Mensch mit seinem Auftreten Erfolg hat, könnte man das 1:1 umsetzen. Nicht Imitation ist die Lösung, sondern Inspiration! Dann klappt´s auch mit dem Überzeugen.

1 Kommentar:

Kessi hat gesagt…

Guten Morgen, Petra! Ja, bei uns scheint auch schon die Sonne vom Himmel und es verspricht ein schöner Tag zu werden.

Zur Obamania kann ich mich Deinem Posting nur anschliessen, er gewinnt für mich an Respekt und Achtung, gerade weil er "bodenständig" bleibt und es nicht forciert. Die Menschen brauchen das, wehe es geht dann aber mal was schief, dann wird die Enttäuschung in das gesetzte Vorbild umso größer sein. Er hat mit Sicherheit keinen leichten Stand. Aber ich traue ihm zu, dass er auch weiterhin "normal" bleibt und auf dem Boden, das macht ihn symphatisch. Inspiration wäre in der Tat perfekt, aber es ist einfacher zu imitieren... Menschen gehen gerne den einfacheren Weg, leider.

Ich wünsche Dir einen fabelhaften Tag, voller Sonne, alles Liebe - Kessi