Abschiede

Ich gehe nur mal schnell einkaufen und als ich zurück bin, ist die Wiese verschwunden! Vor Schreck kippte ich fast aus den Schuhen! Überall war nur noch die umgepflügte fette Erde! Nachdem ich mich einigermaßen gefangen hatte, fragte ich den Bauern, was das werden wird. Er pflanzt Getreide an. Nach und nach habe ich mich nun an diese neue Aussicht gewöhnt, aber es war schon eine gewisse Wehmut in mir.
Dann hatten wir an diesem Wochenende den Abschluss meiner ersten Jahresgruppe. Auch das war schwer, und manche Träne floss.
Mit feierlichen Ritualen, Gesprächen, Lachen und Weinen, haben wir nochmal die gemeinsame Zeit reflektiert und zusammengefasst. Ich war sehr froh und glücklich, dass alle zufrieden waren und viel für sich selbst erfahren und gelernt haben. Am Ende konnte ich den Acker, die dunkle Erde in einem neuen Licht sehen: als Trägerin für den Samen, der nun aufgehen kann und somit Wachstum und Ernte für uns alle symbolisiert.

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