Reason for Hope

Unsere fast 90jährige Freundin aus Landshut, rief letzte Woche an und klang, als wolle sie sich nun verabschieden. Ich stellte kurzerhand meinen Landshutkoller in den Hintergrund und wir fuhren hin.
Karina fragte mich, ob mich nicht Wehmut überkommt (Lone setzte mich nämlich beim Stadttheater ab, der Ort, wo ich über zehn Jahre meines Lebens Theater gespielt habe). Nein. Es macht keinen Unterschied, ob ich vor Karstadt stehe oder vor dem Stadttheater. Man spielt dort noch die gleichen Stücke (während man bei Karstadt schon längst nicht mehr die Klamotten von damals verkauft) und es lockte mich nichts, auch nur einen Fuss dort hinein zu setzen. "Aber eine Vollblutschauspielerin wie du...?" kommt dann als Antwort. Meine These ist: Wenn du Vollblutschauspielerin bist, mach einen Riesenbogen um ein Theater und um das Showbusiness. Spiele lieber auf der Bühne des Lebens deine Wahrheit und sei Du selbst in allen Facetten deines Seins, als von ahnungslosen Machern wie eine Marionette an Fäden gezogen manipuliert zu werden. ( Ich hab grad Wolfgang Neuss für mich neu entdeckt - genialer Typ!)

Der Besuch schien sich dennoch gelohnt zu haben: Von unserer alten Dame kam heute ein Brief, sie habe nun ihre Büsche im Garten geschnitten und Rasen gemäht, Bücher gelesen und sich einiges aufgeschrieben zum Thema "Die Weisheit der Göttin".

Ich besuchte heute einen Laden, wo man Kaffee und vieles anderes mehr bekommt. Da wir unseren Kaffee ausschließlich in der Schweiz kaufen, ist für mich das "viele andere mehr" der Anreiz. Im Laden steht eine Frau neben mir, die wirklich sehr gut aussieht. Ihr Haarschnitt ist toll und wie das so ist bei uns Silberhaarigen: Man lächelt sich an, denn Gemeinsamkeit verbindet. Dadurch ermutigt, frage ich beherzt: "Darf ich Sie was fragen? Zu welchem Friseur gehen Sie? Ihre Frisur ist umwerfend!"
Sie lächelt mich an: "Ich gehe überhaupt nicht zum Friseur!"
Ich stehe da, wie ein einziges Fragezeichen. Sie trägt eine Kurzhaarfrisur!
"Ich schneide sie mir selbst. Obwohl ich das nie gelernt habe. Und es nur mit meinen eigenen Haaren machen kann!"
Ich bin baff. Nun bekomme ich aber auch noch ein Kompliment:
"Ihre Haare sind auch schön! Ich finde es toll, dass Sie nicht färben!"
So bestärkt gönne ich mir dann auch gleich ein Designer T-Shirt, limitierte Produktion, entworfen von meinem Freund Joop. Mit der Aufschrift: "Look out and find your Reason for Hope"

Miteinander, voneinander, zueinander













Das Abschlusswochenende meiner Kleeblattgruppe naht. Das ist einerseits ein bisschen traurig, weil wieder ein Zyklus zuende geht, aber andererseits war diese Gruppe so wunderbar in ihrer Gemeinschaftlichkeit, dass wir viele schöne Erinnerungen und bleibende Freundschaften bewahren werden.
Wie in einem Puzzle hat jede ihren Platz eingenommen, das hinzugefügt, was notwendig war, um ein Ganzes daraus entstehen zu lassen, etwas, das trägt. So wurden die Teilnehmerinnen Freundinnen, bereicherten sich gegenseitig und haben viel voneinander und miteinander gelernt.
Lebendige Kommunikation ist für mich kein Training, sondern ein bewußtes Erleben der Vielseitigkeit von Menschen und Situationen.
Jede Gruppe ist anders, doch immer ist es wie eine Reise, eine Reise hin zu anderen Menschen und nicht zuletzt zu sich selbst. Eine Gruppe spiegelt, was in der Gesellschaft geschieht. In dieser Gruppe wurde mir deutlich, was möglich ist oder wäre, wenn wir uns aufeinander zu bewegen und Wertschätzung zeigen. Auch brachten sie ein ganz besonderes Vertrauen in mich und meine Arbeit mit, weshalb ich aus dem Vollen schöpfen und alles geben konnte. Das geht nur, wenn man auch bekommt. Resonanz ist wichtig, damit ein Miteinander gelingen kann. Diese Resonanz bekam ich wieder und wieder.
Danke, Kleeblätter!


Eindrücke

In einer meiner letzten Gruppen machte man sich Sorgen, ob ich mir die Namen merken könnte, da wir doch keine Namensrunde gemacht hatten und ich Fotos zu den einzelnen TeilnehmerInnen schicken wollte. Natürlich weiss ich wer wer ist! Ich brauche nur einen Namen zu lesen und schon erscheint das dazu passende Gesicht.
Dazu könnte ich jetzt noch die Stimme beschreiben, die Haltung, die Augen. Selten, dass sich mir jemand nicht einprägt, auch wenn es nur ein kurzes Wochenende war. Die Namen sind für mich letztlich das Wenigste. Ist es doch vielmehr die Person in ihrer Gesamtausstrahlung, die den Eindruck hinterläßt.

Lebendige Kommunikation mit Wasser

Ein Fisch schwamm im Wasser!
Welche Geschmeidigkeit.
(Dan Theander, Gespräch mit einem Schwan)


Ja, geschmeidig und leicht wird es, wenn man sich in seinem Element bewegt. Astrologisch gesehen bin ich ein luftiger Mensch mit einer Portion Feuer, das durch die Luft immer gut am Lodern gehalten wird. Ab und zu könnte ich da schon etwas mehr Wasser gebrauchen! Doch ist mir dieses Element immer ein wenig unheimlich gewesen.
Während bei den Elementen Luft und Feuer die Fantasie und Kreativität handfest ist, sich körperlich auszudrücken versteht, bleibt das Wasser nicht greifbar, flutscht sozusagen weg, verschwimmt und beläßt es bei einer Ahnung.
Es wurde Zeit, dass mich das Wasser etwas lehrt! Und ich bin so verblüfft, dass es das ganz handfest getan hat!
Bei der Fliege-Veranstaltung kam ich an einen Stand, der relativ kleine Gerätschaften präsentierte, die das Wasser aufbereiten und energetisieren sollten. Auf meine Frage hin, wie das funktioniert, sagte der freundliche Mann: "Sie können das selbst herausfinden, nehmen Sie es einfach in die Hand." Was ich spürte, war enorm, aber skeptisch wie ich bin, schob ich das auf meine (und jedem Schauspieler eigene) Einbildungskraft. Ich nahm aber die Informationsbroschüre mit, um Lone das Ganze "prüfen" zu lassen. Die Prüfung fiel zu unserer Überraschung positiv aus, und wir bestellten das Gerät, das wir sogar 4 Wochen kostenlos testen durften!
Was für eine Spannung, als es ankam! Man musste es nicht aufwändig installieren, kein Handwerker war nötig. Trotzdem kommt aus allen Hähnen nun das "neue" Wasser. Ja, und was ist nun der Unterschied? Ich konnte es sofort schmecken. Das Wasser hatte bisher vor allem bei Lone im obersten Stockwerk einen komischen Nachgeschmack, wie man das öfter bei Wasser aus dem Hahn erlebt. Wir hatten diesen Geschmack immer mit den EM-Pipes neutralisiert. Das ist jetzt nicht mehr notwendig. Überall kommt nun, weiches, frisch schmeckendes Wasser! Beim Tee bilden sich keine Schlieren mehr, er bleibt sogar über Stunden ganz klar. Kalkreste im Wasserkocher sind ganz minimal und lassen sich wie Puderzucker wegwischen - phänomenal!
Darüber hinaus gibt es noch andere Vorteile, die mich verblüffen.
Wen das mehr interessiert, fragt mich per mail. Wir brauchten jedenfalls keine 4 Wochen, um uns überzeugen zu lassen.
Das Wasser hat mich gelehrt, dass ich mich ihm ruhig mehr anvertrauen darf. Das ist auch astrologisch gesehen für mich eine wichtige Botschaft.

Der leere Raum

Peter Brook, der große Theatermacher schrieb das Buch "Der leere Raum". Der leere Raum kann eine ungeheuer große Inspirationsquelle sein, genauso wie die Stille. Beides habe ich hier. Der Raum wird von den Menschen, die zu mir kommen belebt. Wie von der Gruppe gestern, die mit Tönen, Bewegung, Lachen und feinen poetischen Worten den Raum füllte.
Nie wirkt er wirklich leer, denn etwas bleibt von der Lebendigkeit erhalten, überträgt sich in meine eigene Stimmung, wird von der anschließenden Stille, wenn alle wieder weggegangen sind, sanft weiter getragen, verflüchtigt sich, ohne jedoch ganz zu verschwinden.
Stille und Leere - beides finden wir noch ganz selten und oft macht es Menschen sogar Angst. Doch in Wahrheit ist genau dort das, was wahrhaftig wir selbst sind.

Die Stimme erheben

Morgen ist es mal wieder soweit: Es gibt bei mir am Nachmittag einen Workshop, wo es um die Befreiung der Stimme geht. Da ich keine Sängerin bin, werden wir uns also hauptsächlich mit der Stimme beim Sprechen beschäftigen. Kristin Linklater hat ein sehr gutes Buch dazu veröffentlicht. "Die persönliche Stimme entwickeln". Die Übungen sind spielerisch, und es kommt erstmal nur darauf an, dass man sich wohl fühlt. Der "gute" Ton stellt sich dann wie von selbst ein. Natürlich kann ich nicht in einem Nachmittag vermitteln, was ich selbst in drei Jahren Schauspielschule gelernt habe - und das damals auch nur ungefähr. Aber eine andere Sichtweise zu eröffnen, was gutes Sprechen angeht und worauf es ankommt, das hilft schon, um erste Fortschritte zu machen und sich sicherer beim Sprechen zu fühlen, vor allem für diejenigen, die öfter mal öffentlich Sprechen müssen. Gerne würde ich daraus einen fortlaufenden Kurs machen, das geht aber nur, wenn sich genügend Leute interessieren. Mein Plan ist, einmal im Monat für einen Nachmittag. Wer von etwas weiter her kommt, könnte auch kostengünstig bei uns übernachten. Wie ihr hier sehen könnt, leben wir in einer wunderschönen Natur, die man in den Pausen genießen kann.
Das umfassendere Programm ist die Jahresgruppe "Lebendige Kommunikation". Sie ist als Weiterbildungsveranstaltung konzipiert und findet 6 mal im Jahr alle zwei Monate für ein Wochenende bei uns im Haus statt. Da ich gerade eine neue Gruppe zusammenstelle, ist jetzt der Zeitpunkt, wo man sein Interesse dafür kundtun könnte :-) Anruf genügt, ich informiere gern.
Alles weitere auf www.petra-kopf.de. und für alle, die mal hören wollen: Hörproben hier
Ein Tipp zu Weihnachten: Gutscheine für Kurse sind übrigens wunderbare immaterielle Geschenke, stauben nicht ein, nehmen keinen Platz weg und bleiben immer erhalten, da sie unvergesslich sind!

Mauern überwinden

Man kann jetzt überall lesen, wie befreiend es ist, wenn Mauern fallen. Manchmal wünsche ich mir, dass diese äußere Symbolik noch viel mehr Resonanz in unserem Inneren fände.
Wie oft "mauern" wir innerlich, verschließen uns gegenüber Menschen, aber auch Situationen.
Ich bin sehr froh, dass ich gerade in der letzten Zeit viele Begegnungen hatte, die etwas in mir in Resonanz bringen. Gestern Abend erhellte sich während eines Gespräches mit einer lieben Freundin so vieles, was mir in den letzten Tagen als "Mauer" erschienen war, das mich von anderen trennte. Nun ist diese Mauer gefallen.

Ein Brief, dessen Absender eigentlich nur 1 1/2 Autostunden von mir entfernt wohnt, brauchte etwa so lange, wie von Amerika, schaffte es allerdings, auf das "zugemauerte" Gesicht unserer Postbotin ein Lächeln zu zaubern, als sie ihn mir schließlich überreichte.
Darin fand ich dieses Kleeblatt. Das erinnerte mich an meine Kleeblatt-Jahresgruppe. Diese Frauen, die so einige Hürden nahmen, die mich immer wieder überraschen und denen ich tief verbunden bin. Freundschaft überwindet jede Mauer. Macht uns reich. Läßt uns das Leben feiern.

Bestseller erklären die Welt - Irrtum ausgeschlossen

"Hunderttausende können sich nicht irren!" Merkwürdig, dass ich diesen Satz in letzter Zeit immer mal wieder höre. Nein, nicht nur in der Werbung, auch im ganz normalen Gespräch, wenn ich es z. B. wage, einen Bestsellerratgeber in Frage zu stellen. Wenn ich es wage zu sagen: "Das ist in meinen Augen falsch! Die sind auf dem Holzweg!"
"Hunderttausende können sich nicht irren!" Irritierend. Unheimlich geradezu, wenn man an die deutsche (allerdings nicht nur die) Vergangenheit denkt. Ein kritischer Gedanke wird mit einem solchen Satz niedergestampft. Weil Hunderttausende ein bestimmtes Buch kaufen, ist es gut? Neulich in der ZEIT gab es einen bemerkenswerten Beitrag dazu, wie ein Buch heutzutage verkauft wird: Der Titel ist alles. Erfinde einen provokativen Titel, dazu eine entsprechende Verpackung, und das Buch wird verkauft. Hunderttausendfach und mehr. Inhalt? Zweitrangig. Aber eines ist doch klar: Hunderttausende können sich nicht irren!
Aus meiner Sicht gilt das nur für die Tierwelt. Denn, wie heißt es doch sonst so schön: "Irren ist menschlich." und "Der Teufel scheißt auf den größten Haufen."
Etwas mehr Unterscheidungskraft wünsche ich mir. Etwas mehr Qualität.

Romy, wir sind noch nicht so weit!

Wer bin ich? Wer sind die anderen? Mit diesen Fragen beschäftigen sich Schauspieler ein Leben lang. Wenige erreichen eine Dimension, die über die bloße Darstellung einer Rolle hinaus geht. Romy Schneiders Leben wurde jetzt mit Jessica Schwarz verfilmt, zu sehen am nächsten Mittwoch im 1.
Romy war eine der ganz wenigen begnadeten Schauspielerinnen, deren Sensitivität es zuließ, nicht nur eine Rolle zu spielen, sondern sie auch zu sein. Das bedeutet, in Resonanz zu treten mit der Figur, die man spielt. Es bedeutet, nicht zu wissen, was geschehen wird. Es bedeutet, offen zu sein für eine Erfahrung, die einem möglicherweise bisher fremd war. Die Qualität dieser großartigen Schauspielerin lag darin, dass sie ihre Rollen durchdrungen hat mit ihrer vielschichtigen Persönlichkeit, dass sie erspüren konnte, was jenseits unseres Verstehens liegt.
Romy ist nicht an sich selbst zerbrochen, sondern an ihrer Umwelt, ganz so, wie Marilyn Monroe in den 60er Jahren. Ich glaube, unsere Welt (und ganz besonders die Film-, Theater- und Showbusinesswelt) war und ist immernoch nicht so weit, hochsensible Menschen anzuerkennen und ihnen den Platz einzuräumen, der ihnen zusteht.
So lange wir "cool" bleiben müssen, Tränen nur als Schwäche abgetan werden und unsere Themen Mord und Totschlag sind, Gewalt und Verbrechen, und die Verantwortung abgeschoben wird auf Menschen, von denen wir meinen, sie hätten die Macht, so lange werden sie weiter zerbrechen, die Hochsensiblen, von denen wir doch so viel lernen könnten....

Empfindsamkeit

Es gibt Situationen, da empfinde ich eine Umarmung als etwas,
das die eigentlich vorhandene Nähe erdrückt und nicht zuläßt.

Es gibt Situationen, wo durch Applaus alles Zarte und Tiefe und Berührende weggeklatscht wird.

Es gibt Situationen, da weine ich nicht meine eigenen Tränen, sondern die des Anderen.

Alle sprechen von Sensibilität, Intuition, Empfindsamkeit. Wenige begreifen, was das bedeutet.

Stille. (Petra)

Laßt eine Weile jetzt
keins der Gefühle sprechen
den Muskel Herz

sich anders üben.


Laßt, sag ich, laßt.

(Ingeborg Bachmann)

Fliege, Freude, Eierkuchen

Es war ein schönes Wochenende! Nicht nur Christoph Quarch begrüßte mich dort auf der Tagung in Wörishofen mit herzlicher Umarmung, auch Marie-Gabriele, Karina, Brigitte und andere liebe Menschen waren dort. Meine kleine Freundin Mirjam hat mich wieder mal zum Lachen gebracht mit ihrem Charme, ihrer Lebendigkeit und Einfühlsamkeit, obwohl sie noch keine zwei Jahre alt ist.
Auf der Fahrt von Lindau nach Wörishofen, beschäftigten mich viele Fragen: Was soll mit dem Jungen Forum werden? Wie will ich weiter bei der IGT mitwirken und ist mein Beitrag dort überhaupt der Richtige? Die Qualitäten, die mich ausmachen, können nicht von jedem gesehen werden - und das enttäuscht mich manchmal. Auch war ich angefüllt mit schönen Begegnungen, sehr tiefgehenden Gesprächen und anspruchsvollen Vorträgen, die sicher viel Neues in mir anstoßen werden.
Als ich dann in Bad Wörishofen ankam, stand die kleine Mirjam vor mir mit ihren dunklen Knopfaugen und dem herzerfrischenden Kinderlachen, das über das ganze Foyer schallte. Tränen rollten mir über das Gesicht, weil dieses Kind mich immer wieder berührt. Marie-Gabriele kam und sagte nur: "Hier ist es schön!"
Leichtigkeit und Lebensfreude konnte man spüren, aber auch Besinnlichkeit und Tiefe. Der Höhepunkt war für mich ein Abend mit den Gesängen der Hildegard von Bingen, die Mechthild Seitz mit einer enormen Ausstrahlungskraft vortrug. Sie ließ ihre wunderbare Altstimme durch den gesamten Kirchenraum erklingen, indem sie ihn, eine Kerze in der Hand haltend, durchschritt. Für mich war sie in diesem Moment Hildegard selbst: mystisch, visionär, demütig und zutiefst gläubig.
Überrascht hat mich Jürgen Fliege. War er doch für mich bisher nur der Fernsehpfarrer für die Alten, der sich werbewirksam selbst verkauft, so musste ich feststellen, dass er noch ganz andere Qualitäten besitzt: Er schafft es, in seinen Andachten das herzustellen, was ich die "Anwesenheit Gottes" nenne. Diese Anwesenheit Gottes konnte er mich spüren lassen, ohne dabei pathetisch zu sein. Zehn Minuten später war er dann schon wieder auf einer ganz anderen Ebene, flapsig und direkt. Erlebt habe ich ihn als offenen, sympathischen Menschen, der die Gabe hat, ein breites Publikum zu erreichen. Was kann die Kirche mehr brauchen?
Zwischen den Veranstaltungen lernte ich lauter interessante Menschen kennen. Mit viel Herzlichkeit, Wertschätzung und Anteilnahme entstanden Gespräche, die sicher lange im Gedächtnis bleiben werden. Meine Kursteilnehmer tanzten und lachten und freuten sich, was mich natürlich sehr glücklich machte. Die Mischung, das Programm mit berühmten und weniger bekannten Menschen zu gestalten, war eine gute Idee.
Die Vortragsbeiträge waren von recht unterschiedlicher Qualität. Auch wenn es nicht höflich ist, einen Vortrag vorzeitig zu verlassen, musste ich es in einem Fall tun. Denn manchmal kann man seine kostbare Zeit mit Sinnvollerem verbringen: Ich ging zu Mirjam und kostete die geringe Zeit aus, die ich noch mit ihr hatte. Sollte es im nächsten Jahr wieder einen Wörishofener Herbst geben, kann ich es euch nur empfehlen, dort hinzugehen.
Müde kam ich am Sonntagnachmittag zuhause an. Sigi hatte Eierkuchen für mich gebacken: Fliege, Freude, Eierkuchen! Und mein Vater hätte gesagt: "Und so fand das Ganze dann doch noch einen sinnvollen Abschluss!" :-)

Stein der Weisen

Von der einen Veranstaltung zur nächsten springe ich, mit nur einer Nacht dazwischen. Wissen und Weisheit, war der Titel der Tagung in Lindau. Ich habe mein Fazit gezogen: Die wenigsten Menschen wissen, dass in einem Kieselstein ein Juwel verborgen ist. Dass Weisheit nur der erlangt, der alles Wissen hinter sich läßt. Dass wir unsere Verantwortung für uns selbst nicht dauernd abgeben dürfen. Dass es menschenunmöglich ist, 13 Personen vollständig zufriedenzustellen, und dass ich niemals in die Politik gehen will.
Jetzt freue ich mich auf Das Fest für Körper, Geist und Seele und auf Christoph Quarch, der mich immer mit offenen Armen empfängt! Was wünscht man sich mehr, als herzlich willkommen zu sein!

Jedes Jahr im Herbst

Wie jedes Jahr Ende Oktober, mache ich mich für eine Woche auf nach Lindau zur Tagung der Internationalen Gesellschaft für Tiefenpsycho- logie. Mein Kurs, den ich dort gebe, heißt dieses Mal: Der Körper weiß, wohin die Seele will. Es ist immer eine aufregende Woche, voller neuer Erfahrungen, Menschen, die man nur dort wiedertrifft, weil sie aus allen Ecken Deutschlands, der Schweiz und Österreich anreisen. Am Vormittag halten hochkarätige Dozenten ihre Vorträge, am Nachmittag sind dann die Workshops und auch abends ist meistens noch ein Programm. Danach geht es bei mir gleich weiter zum nächsten Kongress in Bad Wörishofen, wo ich zu meiner großen Freude wohl auch einige von euch wiedertreffen werde! Mein Kurs dort heißt: Wer sich bewegt, kommt weiter! Ein Aufruf an alle, die unschlüssig das Ende der Krise abwarten, statt sich zu bewegen! :-)
So wird es eine Weile hier keine Einträge geben, aber man kann ja mal zurückblättern, zum Beispiel, was war denn vor einem Jahr? Hier klicken
Oder wie fing es an in diesem Blog? Hier
Oder die Blogs, die ich empfehle, unter "anderes Lesenswertes", auf der Spalte rechts. Regentropfenaugen und Wege der Heilung sind neu dabei.
Viel Spass damit und eine schöne Zeit, bis bald! Wünscht euch Petra

Lebenslustig? Wir gestalten unser Leben selbst!









Vor einiger Zeit habe ich euch berichtet, dass ich den Bloggerpatenschaften beigetreten bin.
Deshalb gibt es heute einen ersten Gastbeitrag von Gabi, aus Leipzig.
Sie schreibt:

"Die Welt ist voll von negativen Nachrichten, aggressiven Fernsehinhalten, angstmachenden Schlagzeilen und die Kommunikation ist geprägt von Panikmache, Perspektivlosigkeit und Schwarzmalerei. Da kam mir vor einiger Zeit der Gedanke, dass es an der Zeit ist, dieser Düsterkeit etwas entgegenzusetzen. Es entstand die Idee eines (Print!)Magazins für Lebenslust. Seither wächst das Projekt, jeder kann Fotos, Texte, Artikel und Ideen einbringen. Wir haben auch schon eine kleine OnlineCommunity, wo es lebenslustige Videos, Bilder und Diskussionen gibt. Vor allem aber geht es natürlich um die Weiterentwicklung des Projektes, damit wir recht bald die erste Ausgabe in den Händen halten können!
Das Magazin für Lebenslust will an das Wertvolle und Schöne im Leben erinnern und helfen, Lebenskraft aufzutanken. So umfasst das Magazin u.a. Themenbereiche der Psychologie und (Lebens)Philosophie, der Selbstfindung und Gesundheit, der Nachhaltigkeit und Naturverbundenheit, der alternativen Lebenskonzepte, sowie der empathischen Kommunikation.

Und dafür suchen wir weitere Aktive. Damit das Magazin Inhalt und Aussehen in einer Qualität bekommt, die Lust auf MEHR macht. Ich danke Petra für die Möglichkeit dieses Gastbeitrages. Ich habe die Hoffnung, dass unter ihrer Leserschaft sich welche finden, die sich von meiner Begeisterung für das Projekt anstecken lassen werden.

Gefragt sind: Autoren, Journalisten, Illustratoren, Fotografen, Mediengestalter... und Menschen, die ihre Erfahrungen und Erlebnisse im Leben mit anderen teilen möchten.

Wer Lust am Leben hat und positive Aspekte setzen will kann aktiv werden. Wir freuen uns auf dich!" www.mondamo.de/lebenslust

Raus mit der Sprache - sagt "Der Spiegel"

Auf Spiegel-Online las ich gerade einen Artikel über Redeangst an der Uni. Es wird darauf hingewiesen, dass man dagegen was tun kann. Ja, kann man! Und das macht sogar Spaß! Aber meine Erfahrung ist, dass sogar davor die Menschen Angst haben: Sprech- und Vortragsunterricht zu nehmen. Die Angst muss etwa vergleichbar sein mit der, die man vor dem Zahnarzt hat: Lieber sich verhaspeln, bibbern und zittern, monoton, leise und schnell das Ganze hinter sich bringen.
Schade, finde ich das. Unsere Stimme und unser Sprechen ist wie ein Instrument. Kein Mensch, der ein Instrument spielt, würde es wagen damit aufzutreten, ohne es gestimmt zu haben, ohne vorher geübt zu haben!
Am 14.11. gibt es wieder einen Kurs bei mir: Die Stimme erheben

Sie haben gewonnen!



Nie habe ich an Wettbewerben teilgenommen. Vielleicht aus Angst, zu verlieren? Konkurrenzkampf ist etwas, das mir den Atem raubt. Doch diesmal haben mir ein paar begeisterte Freundinnen aus meiner Bookrix Gemeinschaft gut zugeredet - und ich habe es gewagt!
Vor einigen Tagen schrieb ich noch, dass ich Hörbücher nicht besonders mag. Selten sind sie gut gesprochen. Unter "gut" verstehe ich wahrhaftig, authentisch. Technische Finessen interessieren mich nicht. Es ist einfach, wie ein Nachrichtensprecher zu sprechen. Aber Geschichten zu vermitteln, nur mit der Stimme Bilder hervorzuzaubern, ganz ohne Musikuntermalung und andere Täuschungsmanöver - das gelingt nicht immer.
Ich habe heute erfahren, dass ich bei dem Wettbewerb den 1. Platz bekommen habe! Entschieden haben keine Profis, sondern "ganz normale" Menschen. Ich empfinde es nicht nur als mein Verdienst, sondern das Mädchen aus der Kalahari, das mir so im Gedächtnis geblieben ist, hat nun ebenfalls gewonnen. Ihr widme ich dieses kleine "Hörbuch".
Ich freue mich riesig!
Ihr könnt es hören, wenn ihr das Bild anklickt.

Fortbildung heißt: sich auf die Reise machen


Zur Zeit haben es die Tagungsleitungen und Fortbildungsinstitute nicht leicht. Die Anmeldungen gehen zäher, als in den Jahren davor, die sogenannte "Krise" steckt den Menschen in den Knochen.
Ich möchte daher mal wieder darauf hinweisen, dass wir im Leben so ziemlich alles verlieren können, aber angeworbenes Wissen und Weisheit für immer bleibt, unseren Geist erweitert, sodass wir auch in schwierigeren Zeiten darauf zurückgreifen können.
Die Tagung der IGT in Lindau hat genau dieses Thema: Weisheit und Wissen. Ich habe dort ein Junges Forum gegründet, da die Tagung hauptsächlich von älteren Menschen besucht wird, aber hochkarätig und zudem interdisziplinär ist, dass ich sie jedem jungen interessierten Menschen nur empfehlen kann. Das Junge Forum ist in erster Linie Treffpunkt für die jüngere Generation, aber auch eine Plattform, wo man konstruktive Vorschläge einbringen kann, wie mehr junge TagungsteilnehmerInnen gewonnen werden können.
Bei mir war es so: Meine Freundin Bärbel ist pensionierte Ärztin und Psychotherapeutin. Sie hat mich vor über 11 Jahren zur IGT eingeladen und mir alles bezahlt! Damals hat sich mir eine ganz neue Welt eröffnet. Als ich das erste Mal einen Vortrag von Verena Kast hörte, liefen mir die Tränen übers Gesicht - weil ich wußte, ja, das ist ein Ort für mich, wo es etwas gibt, das mich weiterbringt, das mein Leben bereichert. Und so war es auch!
Wer sich fortbildet, beginnt eine Reise. Diese Reise führt dich zu dir selbst, das ist das Aufregende und Spannende dabei! Wer nicht weiss, in was er zur Zeit investieren soll, dem rate ich immer: In die eigene Bildung!
Meine Empfehlungen sind wohl überlegt und geprüft. Informiert und überzeugt euch selbst: Bad Wörishofen, das Fest für Körper, Geist und Seele Ende Oktober.
Karlsruhe, mein Kurs bei der Wirkstatt. Die Wirkstatt ist ein sehr gutes Weiterbildungsinstitut mit tollen Angeboten. Und nicht zuletzt meine Jahresgruppe "Lebendige Kommunikation". Diese Jahresgruppe ist wirklich eine Reise wert. Denn das, was wir für ein reiches Leben brauchen, ist die Kommunikation, die Beziehungsfähigkeit, den Gefühlen Ausdruck zu verleihen. In unserer Gesellschaft gibt es nur eine einzige Armut: Die Gefühls - und Beziehungsarmut. Wäre diese gelöst, gäbe es keinerlei Armut mehr.
Die Menschen, die zu mir in die Kurse kommen, haben sehr viel Gefühl und oft das Bedürfnis, ihre feinen Antennen noch weiter auszubauen. Es ist wichtig, dass wir weitergeben, was wir wichtig finden. Auszudrücken, was wir wirklich empfinden, ist ein Weg, anderen mehr Mut zu machen, die zu sein, die sie sind.
PS: Hier gibt es noch was Interessantes - wollen wir mal hoffen, dass das Anreiz genug ist!
Der Tipp kommt von Manuelas Blog Augenblicke und Wortgeschenke.

Gottes Wort lebendig vorgetragen!

Mein Wochenende stand ganz unter diesem Anspruch: Das Wort Gottes, lebendig vorzutragen.
Ich war eingeladen einen Workshop zu halten, mit Haupt- und Ehrenamtlichen Kirchenmitarbeitern der Evangelischen Gemeinden in Ortenau. Die wunderschöne Kirche in Meißenheim stand uns zur Verfügung. Dass die Arbeit gelingen würde, stand außer Zweifel, denn der Kirchenraum war hell, freundlich, mit einer hervorragenden Akustik und einer feinen Atmosphäre. Blickfang ist eine Silbermannorgel! Ja, und sogar Goethes Geist schwebte ein bisschen mit, denn hinter der Kirche liegt das Grab von Friederike Brion, eine der vielen Geliebten des Dichters. Schon am Freitag konnte ich die Kirche besichtigen. Samstags war ich recht früh dort, um alles einzurichten, wie ich es brauchte und dabei konnte ich es mir nicht verkneifen, einmal auf die Kanzel zu steigen. Sie liegt sehr hoch und man fühlt sich dem Himmel und Gott so nah, dass man abheben könnte. Doch bevor mir die Engelsflügel wachsen konnten, stieg ich schnell wieder nach unten.
Meine beiden Gruppen waren sehr engagiert und ließen sich auf meine, vielleicht teilweise ungewohnte Art, ein. Etwas kurz war die Zeit, denn es gibt so viele Facetten und Feinheiten, wie man mit Sprache umgehen kann. Meine Begeisterung dafür schien anzustecken, was mich sehr freute.
Am Sonntag war ich dann zu Gast im Gottesdienst der frisch restaurierten Burgheimer Kirche in Lahr. Sie ist über 1000 Jahre alt und in ihrer schlichten Bauweise ganz anders, als die barocke Kirche in Meißenheim. Der Predigttext handelte von der Nächstenliebe und ich las aus Texten von Ernesto Cardenals "Das Buch von der Liebe".
Auch wenn ich weiß, dass ich gut lese, ist es immer wieder so schön, wenn die Menschen hinterher beglückt auf mich zukommen und sagen, wie es ihnen gefallen hat. Man braucht diese Bestätigung. Es ist die Resonanz, die einem die Kraft gibt, weiterzumachen.
An dieser Stelle also allen herzlichen Dank, die mich eingeladen haben, mitgemacht und zugehört haben.

Lisette und ihre Kinder - für eine menschlichere Gesellschaft

"Ich seh´die Kinder wie sie sind. Ich überlege nicht, was dreh ich draus, sondern, was ist da alles vorhanden. Sie sind da, und sie sind willkommen."

So spricht Lisette, eine Kindergärtnerin, die in diesem Dokumentarfilm portraitiert wird. Schauspieler Walter Sittler produzierte den Film, um zu zeigen, dass es auch anders geht mit der Erziehung, mit der (Aus)-Bildung.

Für mich war es ein sehr interessanter Abend. Auch eine Bestätigung für meine eigene Arbeit, denn so, wie Lisette mit den Kindern umgeht, versuche ich es in meinen Gruppen mit Erwachsenen - die ja manchmal auch wieder zu Kindern werden.

Viele hatten in der Kindheit wenig Zuwendung oder gar Bestätigung und Anerkennung. So wurden sie oftmals zu dem, wie andere sie wollten. Als Erwachsene suchen wir dann ein Leben lang nach uns selbst. Lisette bestärkt die Kinder von Anfang an in dem, was und wer sie sind. Eigenverantwortlich, mutig und selbstbewußt sollen sie werden. Bildung bedeutet bei ihr vor allem soziale, menschliche Bildung. Dabei ist Lisette nie belehrend. Selten greift sie ein, nie bevormundet sie. Sie ist da. Sehr liebevoll und zugewandt nimmt sie die Kinder ernst.

Walter Sittler und seine Frau Sigrid Klausmann sagen: "Wir haben diesen Film gemacht, um Lisettes Stimme, stellvertretend für viele andere, die an demselben Ziel arbeiten, Gehör zu verschaffen."

Da fühle ich mich angesprochen und sage: Danke!

Stöckchen für Leseratten

Karin hat auf ihrem Regentropfen-Blog ein sogenanntes "Stöckchen" geworfen, das ich mal auffange. Es sind Fragen zum Thema Lesen und Bücher aus der Zeitschrift "Literaturen". Hier meine Antworten:

Welches ist das erste Buch, an das du dich erinnerst?

"Lasset die Kindlein zu mir kommen", war eigentlich ein Leporello, das über meinem Kinderbett hing. Es ist sehr bekannt: Jesus sitzt da und wartet auf die Kinder. Als Pfarrerstochter waren natürlich die biblischen Geschichten meine erste Literatur, sowie alle Texte des evangelischen Gesangbuches, das ich mit drei Jahren fast auswendig kannte. Unsere Großmutter väterlicherseits las uns gern Grimms Märchen vor, aus einem Buch, das schon meinem Vater gehört hatte. Ich mochte die Zeichnungen darin sehr.

Welches Buch hast du zuletzt gelesen?
Ich lese gerade "Aufbruch" von Ulla Hahn, ein Fortsetzungsroman des wunderbaren Buches, das auch verfilmt wurde: "Das verborgene Wort".

Wann und wo liest du am liebsten?

Im Bett, vor dem Einschlafen am Abend. Manchmal auch Nachmittags.

Wann und wo hörst du Hörbücher?

Ich bin unfähig, Hörbücher zu hören, aufgrund meines Berufes: Als Schauspielerin kann man nicht kritiklos die (meist) schlecht gesprochenen Bücher hören. Hörspiele sind manchmal besser. Bei Bookrix habe ich mir einige Hörbücher angehört und versucht, jedes professionelle Wissen auszuschalten, da dort fast alles nur von Laien gesprochen wird. Gutes Sprechen ist übrigens nicht sprechtechnisches Können allein, sondern auch Wahrhaftigkeit in Stimme und Ausdruck. Das fehlt den meisten, weshalb der gesprochene Text schnell langweilig wird. (Man könnte übrigens bei mir lernen, wie es richtig geht!!)

Von wem lässt du dir deine Lektüre empfehlen?

Selten von jemand anderem. Die Bücher kommen zu mir, manchmal auf merkwürdigen Wegen.

Glaubst du, dass du auch in zehn Jahren noch Bücher lesen wirst?

Kann ich mir nicht anders vorstellen. PCs werden das klassische Buch nie ablösen können. Es ist ein sinnliches Erlebnis, ein Buch in der Hand zu halten und darin blättern zu können!

Welchen Autor würdest du gerne persönlich kennenlernen?

Ingeborg Bachmann - unbedingt! Ich träume immernoch davon, wenigstens jemanden zu treffen, der sie gut persönlich gekannt hat! Auch Hilde Domin hätte ich gern erlebt. Gut, dass es diesen schönen Film von Anna Ditges gibt, das ersetzt ein bisschen ein persönliches Treffen. Ulla Hahn würde ich sehr gern kennenlernen.

Mit welcher literarischen Figur wärst du gerne befreundet?

Mit dem kleinen Prinzen.

Welche Szene aus deinem Lieblingsbuch steht dir lebendig vor Augen?

Da ich nicht nur DAS Lieblingsbuch habe, kann ich erstmal nur die Szene nennen aus "Das verborgene Wort", wo Hilla einen Altar für Schiller gebaut hat und diesem leidenschaftliche Briefe schreibt.

Welches Buch würdest du – wem? – gerne vorlesen?

Die Gedichte der Ingeborg Bachmann vor großem Publikum, so wie damals bei der IGT in Lindau vor 800 Leuten!

Welches Buch liest du immer wieder?

Gedichte von Hilde Domin und Ingeborg Bachmann, auch die Erzählungen von Galsan Tschinag.
Und: Die innere Wahrheit, von Miguel Ruiz.

Welche beiden Autoren würdest du gerne einmal zusammenbringen?

Dazu fällt mir nichts ein.

Welches Buch würdest du keinesfalls auf die berühmte Insel mitnehmen?

Drachenläufer von Khalid Abdalla. Das hat mich fertig gemacht.

So, wer fängt als nächstes das Stöckle?
Was ich sonst noch zum Thema "Bücher" im Blog geschrieben habe, kann man hier lesen.