Kein Kind ist verloren...


Shay Cullen ist ein irischer Pater, der sich seit vielen Jahren gegen Menschenhandel und Missbrauch von Kindern in den Philippinen einsetzt. Er war letzten Donnerstag im Weltladen zu Gast und hat von seiner Arbeit berichtet. Sein Buch "Kein Kind ist verloren" schildert die Grausamkeiten, die Kindern dort angetan werden. Es lässt einem lange nicht los, besonders, wenn man sich bewusst wird, dass es eben nicht so ist, dass wir sagen können: "Ach, das ist weit weg". Nein. Denn die Menschen, die solche Kinder kaufen und missbrauchen sind aus unseren Reihen, Touristen und Touristinnen aus Europa, aus Deutschland, die auch noch meinen, sie tun etwas Gutes, da sie ja Geld dorthin bringen...
Wenn man angesichts dieser Berichte und Bilder von traumatisierten Kindern und Jugendlichen von Ohnmacht und Resignation überschwemmt wird, sollte man jedoch eines nicht vergessen: Es ist sehr einfach, zu helfen: Indem wir Produkte aus fairem Handel kaufen, in dem Fall von PREDA.
Der Weltladen in Bad Saulgau hat eine gute und qualtitativ sehr hochstehende Auswahl an Lebensmitteln, die von Preda kommen, wie z. B. Mangosaft und Süßigkeiten aus Mango.
Ich hatte Gelegenheit zu probieren und möchte euch alle dazu anregen, in den Weltläden bei euch einzukaufen und somit auf einfache Weise Hilfe zu leisten.

Die Trommel, die während des ganzen Vormittags präsent war, kam schließlich auch noch gut zum Einsatz. Ein Vater mit seiner Tochter, eine Oma mit ihrem Enkel und ich trommelten am Schluss gemeinsam und es war wunderschön, in die begeisterten Augen des vielleicht fünfjährigen Jungen zu schauen, der anfangs noch so schüchtern gewesen war.
Für mich ist es immer wieder ein Erfolgserlebnis, wenn es mir gelingt, unterschiedliche Menschen zusammenzubringen. Nur so lernen wir was Mit-Menschlichkeit bedeutet. Und das ist der Anfang zu einer besseren Welt.

Wir spielen das Leben

drei Mädchen mit Gesichtsbemalung

Das Leben ist Spiel. Aber kein Schachspiel, es ist ein Theaterspiel, ein Schauspiel, eine wunderbare Möglichkeit, deine Rolle im Großen Ganzen zu erfüllen. Da es weder Raum noch Zeit gibt, leben wir unsere verschiedenen Inkarnationen immer gleichzeitig, so wie ein Schauspieler auch immer gleichzeitig mehrere Rollen spielt, sich aber jeweils Abend für Abend auf nur eine fokussiert. Du bist viele zugleich in mehreren Leben, konzentrierst dich aber momentan auf dieses hier. Viele Dinge sind vorbestimmt, und dennoch kannst du aus der Reihe tanzen. Im Unterschied zum Bühnenschauspieler kann der Lebensschauspieler improvisieren, neue Impulse setzen und seine Mitspieler herausfordern. Immer wenn etwas passiert, was nicht im Drehbuch stand, sind wir aufgefordert, unsere Rolle neu zu definieren. Kommt da nicht echte Spielfreude auf? Jetzt geht es nämlich darum, zu zeigen, was in einem steckt, das ganze Talent zu mobilisieren. Das Leben ist Spiel, ernst und heiter. Ein Geschenk. Eine Herausforderung. Eine außergewöhnliche Möglichkeit für Kreativität. Sei ein Lebenskünstler. Spiele auf den Saiten deiner Begabungen - und nimm dich dabei nicht zu ernst.

(meine Antwort, inspiriert durch Gabrielas "Gedankenspiel")

Ps: ...und niemandem gelingt diese Art von Lebenskunst besser, als ihm.

Eine Welt

Die Tänzerinnen aus Palau
Wieder hier anzukommen, ist nicht einfach. Das Eintauchen in eine andere, fremde Welt, ist auch ein bisschen wie eine neue Identität bekommen. Ich hatte das Gefühl, ganz anders wahrgenommen zu werden. Dadurch war es mir möglich, ungewohnt zu handeln, Dinge gelassener zu nehmen, mutiger zu sein. Bin ich noch dieselbe, die ich vor zwei Monaten war? Nein, es ist etwas dazugekommen. Ich bin ein Stück reicher geworden, um Erfahrungen, die meinen Horizont erweitern, aber auch meine Sehnsucht größer werden lassen, hier in meiner vertrauten Umgebung soviel Gleichmut, Leichtigkeit, Humor und Lebensfreude zu spüren, wie bei den Menschen auf Big Island.
Gestern hatten Lone und ich ein schönes Erlebnis. Wir waren in Bad Saulgau im Weltladen. Bei einer Tasse Kaffee kamen wir mit verschiedenen Leuten ins Gespräch, anregend und voller überraschender Begegnungen. Fast fühlte ich mich wie in Pahoa, wo sich vor dem Naturkostladen die Menschen treffen und miteinander sprechen, ob sie sich kennen oder nicht.
Zwei Welten - können sie zu einer werden?

Traumhafte Reise


Es ist kaum in Worte zu fassen, was diese Insel, die große Insel von Hawai´i, Big Island, in mir bewirkt und bewegt. Tatsächlich möchte ich sie als ein Paradies bezeichnen, als eine Trauminsel, denn alles, was ich versuche in meinen Kursen zu vermitteln, scheint dort verwirklicht. Mensch, Natur, Wesenheiten, Orte und Räume scheinen miteinander verbunden und aufeinander bezogen. Je mehr man sein Herz für die Schönheiten dieser Insel öffnen kann, ohne etwas bestimmtes zu erwarten, ohne etwas zu verlangen, desto größer werden die Wunder.Obwohl wir keine touristischen Ausflüge unternommen hatten, sahen wir die Wale, die Schildkröten, den kochenden Vulkan, die wilden Orchideen, den versteckten einsamen Traumstrand, den leuchtenden Regenbogen. Jeden Tag gab es ein Geschenk.
Und wenn auch die hawaiianische Kultur bei uns in Deutschland gerade populär ist, man sich auf Ho´oponopono und den Aloha-Spirit beruft, sind wir noch weit davon entfernt, es annähernd zu begreifen, dass exotische Namen und Bezeichnungen uns nicht darüber hinweghelfen, das Naheliegende und Einfachste leben zu lernen: Wertschätzung, Dankbarkeit und Liebe.
Lebendige Kommunikation - das fand ich auf vielfache Weise. Menschen, denen wir begegnet sind und uns teilhaben ließen an ihrem Leben und Alltag. Kurze, intensive Begegnungen auf dem Markt.
Und nicht zuletzt Tomas Belsky, der ein großes Herz, eine humorvolle Seele und einen hellen Geist hat.
Sein Buch, Brasilien mit Hanf und Herz wird in wenigen Wochen im Bech Verlag erhältlich sein und wir sind sehr stolz darauf.
Ich werde noch etwas brauchen, um wieder vollständig Zuhause anzukommen, dann geht es weiter mit Trommeln, Tönen, Tanzen, einmal im Monat und der Jahresgruppe.

Hawai'i - ein Gruß von der großen Insel



Gestern besuchte ich eine wunderbare Tanzveranstaltung der Universität Hilo. Besonders faszinierend waren die Tänzerinnen aus Tonga und Palau. Ganz anders als bei uns im Theater lief hier eine Show fast wie auf dem Fußballplatz ab. Jedes Mal wenn eine neue Gruppe kam, wurde gejohlt und gekreischt und angefeuert. Die Tänze selbst waren sehr authentisch, ursprünglich. Manche hochprofessionell, andere wirkten laienhaft, aber auch das ist Vielfalt: verschiedene Qualitäten dürfen und sollen sogar nebeneinander existieren. Allen gemeinsam war die Leidenschaft und Freude und dass es aus dem Herzen kam. Dagegen wirkt dann unsere deutsche Mentalität, die immer auf Perfektion setzt, sehr kleinlich und engstirnig und daher oft freudlos, wenn nicht sogar kalt. Qualität liegt eben nicht immer nur im Perfekten. Es war vielmehr das Engagement und der Aloha-Spirit (Liebe), der dahinter steckte, für den die Gruppen ihren Applaus bekamen.
Während die Tongafrauen ihre weichen, minimalistischen, aber sehr ausdrucksstarken Tänze tanzten, kamen plötzlich Leute auf die Bühne mit stolzen ernsten Blicken und warfen ganze Hände voll Geldscheine auf die Bühne oder klebten sie auf die eingeölten Schultern der Tänzerinnen, wo sie hängen blieben. Ungerührt tanzten sie weiter. Wie die meisten Frauen hierzulande sind sie sehr gewichtig. Es wunderte mich, wie anmutig ihre Bewegungen waren und wie man plötzlich sieht, wie schön Körperfülle sein kann. Eigentlich kommt es nicht auf die Form des Körpers an, sondern wie man ihn bewegt, oder wie ich immer sage: Man muss den ganzen Körper bewohnen.
Das können diese Frauen auf jeden Fall. Ein wunderschönes Erlebnis.
Wie anders würde unsere Welt aussehen, wenn wir nicht mehr nach Perfektion bewerten würden, sondern nach dem, was aus Liebe und Leidenschaft getan wird. Sicher würden wir dann großzügiger im Geist sein und nachsichtiger mit unseren eigenen Fehlern.

Dachdecker wollte ich eh nicht werden - Buchtausch mit Raúl Krauthausen

mit freundlicher Genehmigung des Rowohlt Verlags

Vor einigen Wochen fragte ich Raúl Aguayo-Krauthausen, der gerade sein Buch herausgegeben hatte, ob er es eine gute Idee fände, mit mir zu tauschen:
Essenzen des Wahrnehmens von Nils Jent gegen Raúls Buch Dachdecker wollte ich eh nicht werden.
Er sagte spontan zu, und wir schickten uns gegenseitig die Bücher.
Als ich angefangen hatte zu lesen, konnte ich nicht mehr aufhören. Es war, als hätte da jemand freundlich seine Tür für mich geöffnet und mich eingeladen, ihn ein Stück seines Lebens zu begleiten und teilzuhaben an einer anderen Lebensart. Raúl Krauthausen ist aufgrund seiner Glasknochen und seiner Kleinwüchsigkeit auf einen Rollstuhl und auf Assistenz bei vielen alltäglichen Dingen angewiesen. Darüber offen zu schreiben, mag ihm nicht leicht gefallen sein, zumal er es in der Vergangenheit vermieden hat, seine Behinderung zum Thema zu machen.
Das Buch beginnt eigentlich mit einem Höhepunkt. In der Episode "Es ist noch Suppe da", schildert er sehr lebendig und mitreißend, wie der Umstand seiner Behinderung für ein Team, in dem er der einzige mit Handicap war, zunächst von ihm als Nachteil empfunden wurde, sich jedoch am Ende als nützlich für alle erwies, und für ihn selbst eine tiefgreifende Erfahrung offenbarte. Sie ist der Zündschlüssel zu einem neuen Selbstbewusstsein. Doch bis dahin ist es ein langer Weg.
Als Leserin erfahre ich, was es bedeutet, Glasknochen zu haben und schon als Kind große Schmerzen ertragen zu müssen. Doch Raúl Krauthausen heischt nicht um Mitleid, er schildert die Situation, die Reaktionen seiner Mitmenschen, deren Hilflosigkeit oder auch Tatkraft warm und menschlich. Beinahe wie in einem Film sehe ich seine Mutter, die, nachdem sie ihren 14 jährigen Sohn mal eben auf den Tisch abgesetzt hatte und er runtergefallen war und sich dabei die Knochen gebrochen hatte, ihn nun im Auto nach Hause fährt, eingepackt in eine Babytragetasche.
Raúl erlebt Zusammengehörigkeit und Ausgeschlossensein in gleichem Maße. Es genügt nicht, zu tun, als gäbe es die Behinderung nicht. Das Leben fordert von ihm, hinzuschauen. Die Gelegenheit, mit Roger Willemsen zusammen im Fernsehen aufzutreten, wird neben allem Positiven auch zu einer schonungslosen Auseinandersetzung mit sich selbst und seiner Wirkung im Außen.
In unserer Gesellschaft wird viel über Inklusion geredet. Es kommt mir oft etwas überheblich vor, wenn diese gönnerhafte Geste, behinderte Menschen auch "teilhaben" zu lassen so einseitig daher kommt. Es ist von großer Wichtigkeit, dass wir alle teilhaben dürfen am Leben behinderter Menschen. Nur so können wir verstehen, nur so können wir aktiv werden und notwendige Dinge verändern, hin zu einem besseren Miteinander.
Raúl Krauthausen trägt mit seinem Buch enorm dazu bei. Es liegt nun an uns, seine Einladung anzunehmen und an seinem Leben (stellvertretend für viele andere in ähnlicher Situation) teilzuhaben, sowohl über sein Buch, sowie über die zahlreichen Projekte, die durch ihn ins Leben gerufen wurden.


So verschieden wie Nils Jent und Raúl Krauthausen sind, so unterschiedlich sind auch ihre Bücher geschrieben. Raúl wurde mit seiner Behinderung geboren, Nils erst im jungen Erwachsenenalter unerwartet davon betroffen. Dennoch gibt es Parallelen, die stark berühren und nachdenklich stimmen. Im Buch von Raúl ist öfter davon die Rede, dass man im Gespräch mit ihm und bei näherem Kennenlernen seine Behinderung vergisst. So empfinde ich es in der Begegnung mit Nils auch. Und dennoch spiegelt die Umwelt, dass das Handicap vorhanden ist. Vielleicht ist es so: Wenn wir den Menschen kennen und lieben lernen, dann ist die Behinderung ein Teil von ihm, etwas, das ihn prägt und zu seinem Ganzen gehört.

Brasilien mit Hanf und Herz




Ein Jahr ist es nun schon her, dass wir, Lone und ich, auf den Maler und Autor Tomas Belsky trafen, auf dem Markt in Hilo, der kleinen Großstadt im Osten von Big Island, Hawaii.
Lones 7. Sinn sagte ihr gleich, dass sie hier auf eine besondere Persönlichkeit gestoßen war. In einem angeregten Gespräch erfuhr sie, dass Belsky ein Buch geschrieben hatte, das ganz neu herausgekommen war. Und auf dem Markt in Hilo entschied sie, dass sie dieses Buch ins Deutsche übersetzen und herausgeben würde. Es wurde ein Vertrag auf einer Serviette formuliert und unterschrieben und in gegenseitigem Vertrauen, mit Handschlag und viel Aloha besiegelt.
Nun waren wir ein Jahr damit beschäftigt, sind gerade fertig geworden und werden damit im Februar zum anderen Ende der Welt fliegen, um unser Ergebnis zu präsentieren!
Seid ihr ein bisschen neugierig geworden?
Dann könnt ihr eine Hörleseprobe, gesprochen von mir, auf den folgenden Links abrufen:

Warum wir dem Buch den Titel "Brasilien mit Hanf und Herz" gegeben haben, bleibt noch ein Geheimnis und wird sich erst beim Lesen des Buches erschließen.
Tomas Belsky ist ein faszinierender Geschichtenerzähler, der in Worten und Bildern seine Zeit als Entwicklungshelfer in Brasilien bunt, tragikkomisch und poetisch aufleben lässt. Als Leser findet man sich mitten im Geschehen, wird berührt und lacht und weint mit den Menschen und Situationen.
Im Frühjahr wird das illustrierte Buch erhältlich sein.



veränderungen



veränderungen

alles bewegt sich
verdreht sich
steht kopf
löst sich auf
findet zusammen
vermischt sich
hört nicht auf
sich zu drehen
und wenden
bis sichtbar wird
was ist
was beständig
das leben
lebenswert macht:
veränderung

wahr nehmen


 
wahrnehmen
für wahr nehmen
die wahrheit verbirgt sich
hinter vielen facetten
wer sie erkennen will muss
immer wieder seinen standpunkt
wechseln
andere perspektiven
einnehmen
in bewegung bleiben und das leben
erspüren
um am ende dorthin
zurückzukehren
wofür das eigene herz
schlägt

Kino Kino Kino

Foto: Instantview Verleih nilsjentfilm.ch
Nun ist es endlich soweit! Der von mir so oft angepriesene Film "Unter Wasser atmen - das zweite Leben des Dr. Nils Jent" wird in Deutschland morgen erstaufgeführt!
Im Kommunalen Kino Freiburg ist er am Do, 19:30h in Anwesenheit des Regisseurs zu sehen, sowie am So, 17:30h.

Wer diesen Film gesehen hat, wird auf jeden Fall "Essenzen des Wahrnehmens" lesen wollen, denn ich habe alles daran gesetzt, dass dieses Buch sozusagen als perfekte Ergänzung zum Film herausgegeben wird.

Liebe Freiburger, Ihr seid die Besten :-)

Zeit oder Geld


Wer arbeitet hat meist das Geld, aber selten die Zeit, es auszugeben. Umgekehrt: Wer gerade arbeitslos ist, hätte zwar Zeit, aber kein Geld.
Nun erreichte mich heute wieder ein Informationsschreiben zur Bildungsprämie. Vielen ist gar nicht bekannt, dass unser Staat relativ unkompliziert bis zu 500 Euro Zuschuss auf eine Weiterbildung gewährt. So konnten schon etliche meiner Jahresgruppenteilnehmer diese Bildungsprämie in Anspruch nehmen.
Was mir daran allerdings nicht gefällt ist, dass Arbeitslose keine Chance haben, diese Prämie zu erhalten! Sie wird nur jenen gewährt, die einen Arbeitsplatz haben und nicht mehr als bis zu einem bestimmten Nettoeinkommen verdienen. Es wird dann nur noch geprüft, ob die Weiterbildung seriös ist und zum jeweiligen Beruf, den man ausübt, passt.
Nun ist es aber gerade so, dass sehr viele Frauen keine Arbeit haben, und die Zeit gern nutzen würden, sich zu qualifizieren. Die Arbeitsagentur bietet selten etwas, das passend erscheint, oft, so höre ich immer wieder, sind die Weiterbildungsmaßnahmen dort nicht wirklich das, was einem weiter bringt.
Auf der anderen Seite ist das Interesse an meinem Weiterbildungsangebot auch bei Frauen die berufstätig sind groß. Jedoch ist die Zeit zu knapp, weil Beruf, Familie und Kinder zuviel Raum nehmen. Schade also für beide Seiten...
Informationen über die Bildungsprämie gibt es hier: www.bildungspraemie.info

Wieviel ist Qualität heutzutage wert?

Letzte Woche habe ich meinen Newsletter verschickt und die "Essenzen des Wahrnehmens" vorgestellt und inzwischen ist schon viel Resonanz und Interesse bekundet worden, was mich sehr froh macht. Danke! Das Buch ist inzwischen überall erhältlich.

Es steckt unendlich viel Arbeit in der Herausgabe eines Buches und nie weiß man, wie es angenommen wird, ob es den verdienten Erfolg haben wird.
Letztens schrieb jemand einen Kommentar bei Amazon über "Das kleine Buch vom großen Chef", dass der Inhalt witzig sei, aber "definitiv" zu teuer für so ein kleines Buch. Da schrieb ich zurück:
"Das kleine Buch vom großen Chef" ist der Titel. Demnach kann man kein großes Buch erwarten, sonst müsste es heißen "Das große Buch vom kleinen Chef" ;-)
Außerdem enthält das Buch Zeichnungen einer sehr guten Cartoonistin. - Wieviel ist heutzutage Qualität wert?"
Wenn man bedenkt, wer alles an einem Buch verdienen möchte, allen voran der Drucker, die Buchhandlungen und der Zwischenhändler, also der, der in einem Tag blitzschnell liefert, und erst ganz am Schluss kommen Verlag und Autor.

Ein gutes Buch in Händen zu halten ist ein Stück Kultur, etwas, das uns das Leben kostbarer machen kann.